RKI meldet weiter hohe Neuinfektionen im neuen Jahr – 406 Todesopfer am Freitag

Gerade erst hat das neue Jahr 2021 begonnen und trotzdem bestimmt das heimtückische Coronavirus weiterhin die Schlagzeilen. Auch am Freitag wurden wieder mehr als 18.000 Neuinfektionen und knapp über 400 Todesopfer gemeldet. Allerdings ist auch diesmal damit zu rechnen, dass sich durch den Feiertag weniger Menschen auf Covid-19 haben testen lassen.

Mehr als 18.000 Neuinfektionen am Neujahrstag

Man darf gespannt sein, wie sich die aktuelle Corona-Pandemie im neuen Jahr entwickeln wird. Immerhin haben nun auch in Deutschland die Impfungen begonnen. Am ersten Tag des neuen Jahres meldeten die Behörden am Freitagabend 18.646 Neuinfektionen. Damit stieg die Anzahl der Fälle seit dem Beginn der Pandemie auf 1.753.885 registrierte Infektionen an. Leider gab es auch wieder zahlreiche Todesopfer zu beklagen. Insgesamt 406 Todesfälle wurden im Lauf des Freitags gemeldet. Damit haben nun bereits 33.947 Menschen ihr Leben im Kampf gegen das heimtückische Virus verloren. Die Anzahl der aktiv mit dem Virus infizierten Personen ist nach Angaben der Robert-Koch-Instituts weiter gesunken. Aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 356.700 Personen.

Situation in den deutschen Krankenhäusern weiter angespannt

Weit entfernt von einer Besserung der Lage sind allem Anschein nach noch immer die deutschen Krankenhäuser. Der ständige Zufluss an Covid-19 Patienten will nämlich einfach nicht abreissen. Mittlerweile werden 5.598 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen deutscher Krankenhäuser betreut. 3.111 Patienten müssen außerdem künstlich beatmet werden. Noch gibt es laut dem Divi-Register eine Reserve von 4.836 Intensivbetten, die für Covid-19-Patienten genutzt werden können. Am Freitag hatte sich das Robert-Koch-Institut auch wegen der Interprätation der aktuellen Fallzahlen zu Wort gemeldet. Das RKI wies darauf hin, dass wegen der Feiertage „zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen“ und wegen dieses Umstands im Augenblick auch weniger Tests gemacht werden. „Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln“, warnt die Behörde vor eventuell erforderlichen Nachmeldungen.

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