Royaler Skandal: Belgischer Prinz nach Skandal-Party positiv auf Corona getestet

Dieser Party-Skandal kommt einen belgischen Prinzen nun teuer zu stehen. Prinz Joachim hat sich bei einer Party nicht nur mit dem Coronavirus infiziert, sondern muss sich nun auch noch öffentlich entschuldigen. Vor allem werden nun auch immer mehr Fragen laut, wie die Gäste der Party sämtlichen behördlichen Vorgaben umgehen konnten.

Prinz Joachim muss sich entschuldigen

Prinz Joachim, der kürzlich nach der Teilnahme an einer Party positiv auf das Coronavirus getestet worden war, musste Kritik von allen Seiten einstecken. Deshalb entschuldigt sich der Royal jetzt für sein Verhalten. Prinz Joachim, der ein Neffe von Belgiens König Philippe (60) ist, hatte zuvor in Spanien offenbar an einer illegalen Familienfeier teilgenommen. „Ich bereue meine Handlungen zutiefst und akzeptiere die Konsequenzen“, schrieb Prinz Joachim (28) in einer Mitteilung an die spanische Medien. Zuvor hatten die Behörden des Lands bereits Ermittlungen gegen den Prinzen eingeleitet, da dieser ganz offensichtlich gegen die geltenden Corona-Bestimmungen in Spanien verstossen hat. Bei der Familienfeier am vorigen Dienstag in der südspanischen Stadt Córdoba hatten nach Angaben der Behörden 27 Personen teilgenommen, obwohl in dieser Region Spaniens die Zusammenkunft von maximal 15 Personen erlaubt ist.

Belgisches Königshaus hatte ersten Berichten widersprochen

Zunächst war vom belgischen Königshaus bestritten worden, dass die Zahl von 15 Gästen bei der Feier überschritten worden sei. Trotzdem hatte die Regionalregierung von Andalusien weiterhin an seiner Aussage festgehalten, dass bei der besagten Feier 27 Personen anwesend gewesen seien. Regionalpräsident Juanma Moreno (50) hatte den Prinzen und die Familie der Gastgeber der Feier am Sonntagabend öffentlich hart attackiert: „Ein solches Verhalten darf sich nicht wiederholen. Das ist eine enorme Verantwortungslosigkeit.“ Dieses Verhalten gefährde nicht nur die eigene Gesundheit, sondern die der „gesamten Gesellschaft“. In einem Schreiben hat Prinz Joachim mittlerweile sein Fehlverhalten eingeräumt und gibt darin zu „nicht alle Quarantäne-Maßnahmen eingehalten“ zu haben.

Rätsel um die Einreise nach Spanien

Nach eigenen Angaben war der jüngste Sohn von Prinzessin Astrid (57), der Schwester des belgischen Königs, am 24. Mai nach Madrid geflogen und anschließend mit dem Zug nach Córdoba weitergereist.

Deshalb soll nun ermittelt werden, wieso der Prinz die für alle einreisenden Ausländer geltende 14-tägige Quarantäne nicht angetreten hat und wieso dem Prinzen überhaupt die Einreise ins Land erlaubt wurde. Im Augenblick dürfen nur Ausländer mit einem Erstwohnsitz einreisen oder wenn sie wichtige berufliche Gründe vorweisen können. Der Palast in Brüssel betonte, es habe sich bei der Reise von Prinz Joachim um eine Dienstreise zu einem Praktikum gehandelt.


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