Russische Soldaten spotten über Putins Befehle – Experten bezweifeln Erfolg der Teilmobilisierung!

Schon seit dem Beginn der Invasion in der Ukraine läuft es für die russische Armee nicht nach Maß. In den letzten Wochen jedoch wurden die ukrainischen Erfolge auf dem Schlachtfeld immer deutlicher. Aus diesem Grund greift Kreml-Herrscher Wladimir Putin immer direkter in den Krieg ein. Bei den Soldaten selbst, sollen Putins Befehle aber lediglich Kopfschütteln und Spott hervorrufen.

CNN berichtet: Russische Soldaten spotten über Putins Befehle

Wie jetzt der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtet, soll der russische Präsident Wladimir Putin die Befehlskette der Militärs umgehen und den nun fast 7 Monaten laufenden Krieg in der Ukraine selbst befehligen. Bei CNN haben sich nun 2 Quellen zu Wort gemeldet, die berichten, dass Wladimir Putin den Generälen auf dem Schlachtfeld direkte Befehle erteilen soll. Diese Befehle würden jedoch bei den Soldaten nicht gut ankommen. In den letzten Wochen soll es westlichen Geheimdiensten häufiger gelungen sein Funksprüche abzufangen, in denen sich die russischen Soldaten an der Front über “Befehle aus Moskau“ beschwert hatten. Der genaue Wortlaut der abgefangenen Funksprüche wurde von CNN aber nicht mitgeteilt.

Teilmobilisierung ein Reinfall? – Experten zweifeln an Russlands Fähigkeiten

Nach der am Mittwoch von Wladimir Putin angekündigten Teilmobilisierung der russischen Streitkäfte scheinen westliche Militärexperten nun zu bezweifeln, dass man von russischer Seite in der Lage ist, diesen Schritt auf die Schnelle umzusetzen. Wie die Experten vom “Institute for Study of War“ prognostizierten, würde auch die Teilmobilmachung von 300.000 weiteren Soldaten die russische Armee nicht in die Lage versetzen, zu verhindern, dass die Ukraine in den folgenden Monaten weitere von den Russen besetzten Gebiete zurückerobern könnte. Mittlerweile seien die russischen Truppen nach der langen Zeit an der Front erschöpft. Zudem ist sich das britische Verteidigungsministerium sicher, das Russland aktuell nicht in der Lage sei, die logistischen und administrativen Herausforderungen zu bewältigen, um die 300.000 neu eingezogenen Soldaten zu mustern und auszurüsten. Von westlicher Seite ist man der Meinung, dass Wladimir Putin mit diesem Schritt ein hohes Risiko eingehe, in der Hoffnung damit die Kampfkraft der russischen Armee zu erhöhen.

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