Russischer Überfall auf Schweden kann nicht mehr ausgeschlossen werden! Schwedischer Minister schlägt Alarm!

Die schwedische Außenministerin hat erklärt, dass ein bewaffneter Angriff Russlands auf Schweden nicht ausgeschlossen werden kann, nachdem seit Freitag klar ist, das Schweden eine NATO-Mitgliedschaft anstrebt! In den letzten Tagen haben die Schweden verstärkt Truppen verlegt, unter anderem auf die strategisch wichtige Insel Gotland! Steht ein Überfall durch Russland wirklich kurz bevor?

Plant Russland einen Überfall auf Schweden?

Auf einer Pressekonferenz am Freitag stellte die schwedische Außenministerin Ann Linde die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der Regierung vor, die sich mit der Sicherheitslage nach Russlands Einmarsch in der Ukraine befasst hat.

Linde sagte, dass die militärische Blockfreiheit „Schweden in der Vergangenheit gute Dienste geleistet hat“, dass sich das Land aber „nun auf eine neue Situation nach dem 24. Februar einstellen muss“.

„Eine finnische und schwedische NATO-Mitgliedschaft würde von Russland negativ wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen“, so Linde. „Die Einschätzung ist, dass wir nicht einem konventionellen militärischen Angriff als Reaktion auf einen möglichen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft ausgesetzt sein werden.

„Andererseits steht fest, dass ein bewaffneter Angriff auf Schweden nicht ausgeschlossen werden kann.“

Schweden steht aktuell allein da!

Verteidigungsminister Peter Hultqvist sagte, dass trotz des „Risikos russischer Reaktionen“ im Falle eines schwedischen NATO-Beitrittsantrags „die Bereitschaft besteht, jegliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen“. Weder Schweden noch Finnland sind Mitglieder der NATO, aber beide Länder sind wichtige Partner des Bündnisses. Finnland kündigte am Donnerstag an, dass es die NATO-Mitgliedschaft beantragen werde, und es wird erwartet, dass Schweden bald folgen wird.

Die NATO hat den Schritt Helsinkis begrüßt, aber russische Offizielle reagierten mit Drohungen mit Vergeltungsmaßnahmen und einem möglichen Atomkrieg. In den Schlussfolgerungen des Berichts der schwedischen Arbeitsgruppe heißt es, dass „russische Provokationen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Schweden während einer Übergangszeit im Zusammenhang mit einem schwedischen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft nicht ausgeschlossen werden können“.

Der Bericht stellt fest, dass Schwedens derzeitiger Rahmen für die sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit zu einem „hohen Maß an Interoperabilität mit strategischen Partnern“ geführt hat, aber keine „gegenseitig verbindlichen Verteidigungsverpflichtungen“ beinhaltet.

„Im Rahmen der gegenwärtigen Zusammenarbeit gibt es keine Garantie dafür, dass Schweden im Falle einer ernsthaften Bedrohung oder eines Angriffs geholfen würde“, heißt es in dem Bericht.