Russland ist angriffsbereit! Droht der Überfall auf die NATO? Ex-Militär ist Russland bereit loszuschlagen

Schon seit dem Beginn der Angriffskrieges in der Ukraine schwingt das russische Staatsfernsehen schwer die Propagandkeule. Doch mittlerweile wird dort nicht mehr verbal gegen die Ukraine geschossen, sondern dort wird längst offen ein Konflikt mit der NATO thematisiert. Militärexperten haben die Lage analysiert – und das Ergebnis ist erschreckend – denn Russland ist bereit für den Angriff!

Russisches Staatsfernsehen sucht Konfrontation mit der NATO

Zuletzt werden die Forderungen in den beim russischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Polit-Talk-Sendungen immer extremer. Dort schwebt man bereits zwischen Allmachtsfantasien und spekuliert offen über den Einsatz von Atomwaffen oder die Invasion von NATO-Staaten. Und offenbar scheint der Kreml an diesen Show-Veranstaltungen nicht nur Gefallen zu finden, sondern schickt bisweilen sogar bereitwillige Hardliner aus dem Dunstkreis des Kreml, gegen deren radikale Meinungen Putin fast wie ein friedlicher Musterschüler wirkt. Zur Zeit erregt besonders Litauen den Ärger des Kremls, weil man dort Warenlieferungen in die russische Enklave Kaliningrad gestoppt hat. Und dies könnte nun auch die NATO in den Konflikt verwickeln. Denn immerhin ist Litauen Mitglied der NATO, was allerdings einigen russischen Politikern scheinbar vollkommen egal ist.

Russische Propaganda wird immer schärfer

Diesmal durfte sich erneut ein Abgeordnete der Duma austoben, der selbst auch ein ehemaliger stellvertretender Befehlshaber des südlichen Militärbezirks Russlands gewesen war. Und laut Andrej Gruljow sei man siegessicher, da Russland wegen seiner nuklearen Fähigkeiten komplett in der Lage sei, „alle Mittel eines Angriffs zu liquidieren, die das russische Territorium bedrohen“. Dies nutzte Moderator Wladimir Solowjow um gleich noch die bisher mangelnden Fortschritte in der Ukraine damit zu erklären, dass Russland schließlich den Großteil der Armee in seiner Hinterhand behalten müsse, um einen Angriff gegen die NATO führen zu können. Dehalb würden beim Krieg in der Ukraine weniger als 18 Prozent der russischen Streitkräfte eingesetzt. Dieses Kontigent bezeichnete Solowjow als „Friedensarmee“. Gleichzeitig ließ er sich dann von Gruljiw bestätigen, dass die russische Armee auf einen Schlagabtausch mit der NATO bestens vorbereitet sei. Nun muss jedoch abgewartet werden, ob es tatsächlich so weit kommen wird.