Schock für die Einsatzkräfte! Schüsse beim Brand eines Mehrfamilienhauses

Damit hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Flensburg mit Sicherheit nicht gerechnet. Bereits am Samstagabend war es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Flensburg-Harrislee gekommen. Nachdem die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten begonnen hatten, fielen in dem Gebäude plötzlich Schüsse.

Feuerwehr bringt Brand im Treppenhaus schnell unter Kontrolle

Wie eine Polizeisprecherin berichtet, sei das Feuer in dem Flensburger Mehrfamilienhaus aus noch ungeklärter Ursache im Treppenhaus des Gebäudes ausgebrochen. Nach wenigen Minuten hatte die Feuerweht die Situation unter Kontrolle. Doch Bewohner des Hauses, die sich bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit gebracht hatten, berichteten davon aus den oberen Stockwerken Schüsse gehört zu haben. Daraufhin durchsuchten Polizisten in Schutzausrüstung das Haus und fanden den Bewohner, der die Schüsse abgefeuert hatte.

Bewohner wollte mit Pistolenschüssen auf sich aufmerksam machen

Bei genauerer Betrachtung der Waffe stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte. Da dem in einem der oberen Stockwerke lebenden Bewohner der Weg nach draussen durch den Brand im Treppenhaus versperrt war, hatte der Mann in seiner Not versucht die Einsatzkräfte mit den Schüssen auf sich aufmerksam zu machen. Diese Ausssage wiederholte der Mann auch bei der Polizei, die anschließend von einer Anzeige absah. Bisher ist noch nicht geklärt, wie und warum das Feuer in dem Mehrfamilienhaus ausgebrochen ist. Nach ersten Schätzungen ist bei dem Feuer ein Sachschaden von rund 20.000 Euro entstanden.


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