Schul-Schließungen nicht sinnvoll! Merkels Politik von Studie einer Münchner Universität zerrissen

Seit der Durchsetzung des „Bundes-Lockdowns“ sind die Schulen überall dort geschlossen, wo der Inzidenzwert den Grenzwert von 165 übersteigt. Doch nach dem Ergebnis einer neuen Studie ist ein Lockdown der Schulen in der Corona-Pandemie sogar nicht zielführend. Experten wollen herausgefunden haben, dass es sogar besser ist die Schulen offen zu halten, als diese, wie zuletzt geschehen, zu schließen.

Bundes-Notbremse sorgt für geschlossene Schulen

Gerade erst vor wenigen Tagen ist die Bundes-Notbremse in Deutschland gültig geworden. Aus diesem Grund gelten nun wieder einmal neue Corona-Regeln. Die Schüler und die Lehrer müssen nun überall dort, wo noch Präsenzunterricht stattfinden kann zweimal pro Woche auf das gefährliche Coronavirus getestet werden. Allerdings finden in allen Regionen von Deutschland, in denen der Inzidenzwert über 100 liegt, nun Wechselunterricht statt. Bei Inzidenzwerten über 165 wird der Unterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen komplett verboten. Ausnahmen gibt es dort lediglich für die Abschlussklassen der Schulen oder für Förderschulen. Zudem ist diese Regelung auch für die Kitas gültig, wobei die Bundesländer allerdings eine Notbetreuung möglich machen können. Ausgesetzt wird die Maßnahme dann wieder, wenn der Inzidenzwert den festgesetzten Schwellenwert an mindestens 5 aufeinander folgenden Tagen wieder unterschreitet.

Studie widerspricht Merkels Schul-Politik

Schon seit dem Start der Pandemie sorgt die Schul-Politik der Kanzlerin in der Corona-Pandemie immer wieder für Kritik. Vor allem Kinderärzte und Jugendpsychologen werfen der Kanzlerin vor, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen schlichtweg zu vernachlässigen. Und diese Kritiker könnten nun erneut Aufwind bekommen. Denn jetzt wurden die Ergebnisse einer Studie der

Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München bekannt. Die Experten kommen in dieser Studie zu dem Schluß, dass offene Schulen im Verlauf der Pandemie sogar sinnvoller seien, als die Schulen zu schließen. Dafür verantwortlich ist nach Meinung der Experten, die seit April eingeführte Testpflicht an sämtlichen Schulen. Die Forscher unter der Leitung von Prof. Kauermann sprachen sich offen dagegen aus, die Schulen bei einem Inzidenzwert von über 165 wieder zu schließen. Denn bei der Auswertung der Daten aus den Osterferien war den Experten aufgefallen, dass sich die Schulkinder mit „hoher Wahrscheinlichkeit in einem Infektionsumfeld außerhalb der Schule“ angesteckt hatten.

Testpflicht soll Infektionsketten schneller unterbrechen

Aus diesem Grund glauben die Statistiker, es sei sinnvoll die Schulen auch weiterhin offen zu halten. Durch die regelmäßigen Tests könnten so auch asymptomatische Infektionen schnell und zuiverlässig entdeckt werden. Dies sei bei Kindern im Homeschooling im Fall von symptomlosen Infektionen quasi unmöglich. Dementsprechend könnten die Kindern das Virus dann unentdeckt weitergeben. Die Experten kommen deshalb zu dem Schluß, dass Schulöffnungen sinnvoll seien, um die Infektionsketten möglichst schnell und effektiv zu unterbrechen „und so einen Beitrag zur Pandemiebewältigung“ zu leisten. Jetzt hat der sächsische Kultusminister Christian Piwarz die neuen Studienergebnisse aus München zum Anlass genommen, um von Kanzlerin Angela Merkel ein Umdenken zu fordern. Statt die Schulen pauschal zu schließen sei es aus Piwarz Sicht eindeutig sinnvoller weiterhin konsequent zu testen.

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