Schwieriger SEK-Einsatz in Hamburg – Mutmaßlich bewaffnete Frau verschanzt sich mit ihren Kindern

Zu einem dramatischen SEK-Einsatz ist es in Hamburg gekommen. Dort wollte das Jugendamt offenbar die Kinder einer Frau aus Montenegro in Obhut nehmen. Als die Mitarbeiter des Jugendamtes mit einer Polizeistreife angerückt waren, hatte sich die Frau kurzerhand mit ihren Kindern verschanzt. Da die Frau angeblich mit einem Messer bewaffnet gewesen sei, wurde ein SEK-Kommando hinzugezogen.

Dramatische Situation in Hamburg – SEK-Kommando muss Kinder befreien

Am Mittwochmorgen hatte das Jugendamt Hamburg offenbar geplant zwei kleine Kinder einer Frau aus Montenegro in seine Obhut zu nehmen. Allerdings wollte die Frau allem Anschein nach ihre Kinder nicht kampflos hergeben. Dass der Einsatz nicht einfach werden würde, hatten offenbar auch die Mitarbeiter des Jugensamtes bereits geahnt, die die Kinder in einer Flüchtlingsunterkunft abholen sollten. Diese waren nämlich vorsorglich bereits mit einem Streifenwagen der Polizei vorgefahren. Doch wie vermutet, machte die Mutter der Kinder Probleme und verschanzte sich mit ihren Kindern in einem der Räume der Flüchtlingsunterkunft im 2.Stock. Kurz darauf trafen dann auch die Schutzpolizei, eine Einheit des SEK, Höhenretter, Sanitäter und ein Notarzt an der Flüchtlingsunterkunft in der Humboldstraße ein. Wieso das Jugendamt diese Maßnahme angeordnet hatte, war nicht bekanntgegeben worden.

Frau verschanzt sich mit ihren beiden Kindern

Die Frau hatte sich kurz nach der Ankunft der Beamten des Jugendamtes und der Polizei mit ihren beiden drei- und sechsjährigen Kindern in einem der Zimmer der Flüchtlingsunterkunft verschanzt. Auch auf mehrfache Aufforderung öffnete die Frau die Tür nicht. Aus diesen Grund forderten die Beamten Verstärkung an. Wie Polizeisprecher Daniel Ritterskamp bestätigt, gab es Gerüchte, dass die Frau mit einem Messer bewaffnet sei. Im Anschluss spielte sich dann ein fast fünfstündiger Nervenkrieg ab. Vor dem Fenster der Wohnung hatte die Feuerwehr vorsorglich ein Sprungkissen aufgebaut. Vom Dach des Gebäudes hatten sich Höhenretter zu der Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes abgeseilt. Als die Frau die Personen bemerkt hatte, gestikulierte sie mit ihren Händen eine unmißverständlich Kopf-Ab-Geste. Anschließend verhandelte die Polizei auch mit Hilfe eines Dolmetschers stundenlang mit der Frau. Gegen kurz vor 4 am Nachmittag hatte die Frau dann offenbar aufgegeben. Sie öffnete die Tür und wurde von den Elitepolizisten festgenommen. „Die Kinder sind wohlauf und wurden vom Jugendamt übernommen“, verkündete Polizeisprecher Daniel Ritterkamp die aktuelle Situation.

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