Selenskyj ruft russische Soldaten zur Fahnenflucht auf! Lieber gefangen als tot!

Erst am vergangenen Mittwoch hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Teilmobilisierung der russischen Streitkräfte angeordnet. In wenigen Wochen sollen insgesamt 300.000 Reservisten einsatzbereit sein. Dies hat jedoch zu massiven Protesten in vielen russischen Städten geführt. Nun ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die russischen Soldaten offen zur Fahnenflucht auf – lieber gefangen als tot!


Selenskyj schlägt Fahnenflucht als mögliche Lösung vor

Seit dem Beginn der Invasion in der Ukraine haben bereits Tausende russische Soldaten ihr Leben verloren. Zahlreiche weitere Soldaten wurden verwundet und sind nun ihr Leben lang gezeichnet. Nach der vom russischen Präsidenten angekündigten Teilmobilisierung der russischen Streitkräfte hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sich in seiner abendlichen Videoansprache direkt an die russische Bevölkerung gewandt. Er hatte die Menschen aufgefordert, sich dieser Teilmobilisierung zu entziehen. “Es ist auf jeden Fall besser sich dieser Mobilmachung zu entziehen, als in einem sinnlosen Krieg verstümmelt zu werden oder sich später vor Gericht verantworten zu müssen“, erklärte Selenskyj in fließendem Russisch. Zudem bot er den russischen Soldaten an der Front an, dass sie sich freiwillig in Kriegsgefangenschaft begeben können. Alle Kriegsgefangenen würden von der ukrainischen Armee zivilisiert behandelt werden. Weil es in Russland allerdings hohe Strafen für Fahnenflüchtige gibt, erklärte Selenskyj, dass man keinesfalls preisgeben werde, unter welchen Umständen die betreffenden Soldaten in Kriegsgefangenschaft geraten seien.

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