Sensation! Erster Corona-Impfstoff für Tiere zugelassen

Tierliebhaber aufgepasst! Wie jetzt aus Russland verlautet hat das Land eigenen Angaben zufolge den ersten Corona-Impfstoff für Tiere entwickelt und zugelassen. Die neuartige Impfung sei bereit seit Oktober 2020 an Katzen, Hunden und Nerzen getestet worden.

Russische Behörden stellen Impfstoff gegen Coronavirus für Haustiere vor

Die russische Agrarbehörde hat mitgeteilt, dass das Föderale Zentrum für Tiergesundheit einen Impfstoff für Tiere gegen das heimtückische Coronavirus entwickelt hat. Die Versuche an den Tieren hätten im Oktober 2020 begonnen. Sämtliche Tier haben bei den Versuchen Antikörper gegen das Virus entwickelt. Allerding bestehe wohl keine Notwendigkeit die Tiere zu impfen, „weil Stand heute die Risiken einer Covid-19-Ansteckung von Menschen durch Tiere praktisch winzig sind“, bestätigt die russische Staatsagentur Tass, die sich bei dieser Einschätzung auf eine Vertreterin der Agraraufsichtsbehörde beruft. Bislang gibt es weltweit keinen einzigen Fall, bei dem eine Ansteckungen der Menschen durch Haustiere nachgewiesen wurde.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Deutschland riet in dieser Hinsicht jedoch dazu, die Situation im Auge zu behalten. Seit dem Sommer besteht eine Meldepflicht für mit dem Coronavirus infizierte Haustiere. Seitdem wurden 3 Fälle bei Hunden und 4 Fälle bei Katzen gemeldet. Weltweit sollen etwa 90 Infektionsfälle bei Katzen und 60 Infektionsfälle bei Hunden bekannt geworden sein.

Keine Tierimpfungen im großen Stil geplant

Der Impfstoff für Tiere könne in Zukunft möglicherweise noch eine Rolle spielen und dann die Verbreitung von Virusmutationen verhindern. Zudem könne das Mittel bei der Immunisierung von besonders für Sars-CoV-2 anfälligen Tieren, wie zum Beispiel Nerzen angewendet werden. Zuvor hatten Experten in San Diego auch Menschenaffen mit einem speziell entwickelten Impfstoff gegen Corona geimpft. Impfungen im großen Stil seien bisher aber nicht geplant. In der EU soll es bisher keinen zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus für Tiere geben. Mit der Entwicklung des Impfstoffs wolle Russland vermutlich seine Nerzfarmen schützen. Zuletzt mussten in Dänemark Millionen von Nerzen getötet werden, die sich mit dem Virus infiziert hatten. Es gab Befürchtungen, dass dieses Virus dann wieder von den Nerzen auf die Menschen rückübertragen werden könnte.

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