Sind Ungeimpfte wirklich ansteckender als Geimpfte? Erschreckende Ergebnisse in neuer Studie!

Nachdem es nun auch häufiger zu Impfdurchbrüchen kommt. stellt sich die Frage wie ansteckend die Geimpften eigentlich sind. Zur Ansteckungsgefahr von Geimpften gibt es nun eine neue Studie, die zu einem ziemlich eindeutigen Ergebnis kommt.

Impfung schützt die Geimpften vor schweren Verläufen

Zunächst einmal sind die bisher entwickelten Impfstoffe darauf ausgelegt, einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung zu verhindern. Eine Ansteckung mit dem Virus kann allerdings keiner der Impfstoffe garantiert verhindern, da es bisher keinen Impfstoff gibt, der eine sterile Immunität von 100 Prozent erreicht. Deshalb war auch schon im Vorfeld klar, dass es auf jeden Fall zu Impfdurchbrüchen kommen wird. Generell schützt der Impfstoff ziemlich zuverlässig gegen schwere Verläufe. Doch es gibt natürlich Ausnahmen. Denn vor allem bei älteren Menschen oder Personen mit einer Immunschwäche ist der Schutz einige Zeit nach der Impfung wieder deutlich niedriger.

Trotzdem sind Impfdurchbrüche nicht die Regel. Bis zum 17. November hat das Robert-Koch-Institut laut Angaben des WDR lediglich bei 0,3 Prozent aller vollständig geimpften Personen einen Impfdurchbruch registriert. Dies bedeutet, dass sich Geimpfte angesteckt haben und auch Symptome der Erkankung mit Covid-19 aufweisen.

Aktuelle Zahlen belegen Schutz vor schweren Verläufen

Bisher scheint tatsächlich ein Großteil der Geimpften vor schweren Verläufen geschützt zu sein. Dies bestätigt auch eine Umfrage des MDR-Gesundheitsmagazins „Hauptsache Gesund“. Zur Zeit sind gut zwei Drittel aller in Mitteldeutschland ins Krankenhaus eingelieferten Covid-19-Patienten ungeimpft. Dies bestätigen die zehn bettenreichsten Kliniken in Mitteldeutschland bei einer Umfrage an der unter anderem das Universitätsklinikum Halle, die Uniklinik Carl Gustav Carus in Dresden und das Klinikum Chemnitz teilgenommen haben. Wie auch RKI-Chef-Lothar Wieler bestätigt waren am 4. November 297 Patienten in diesen Kliniken behandelt worden. 209 der Patienten waren ungeimpft und 88 geimpft. Deshalb kommt Wieler zu dem Ergebnis: „Geimpfte erkranken deutlich seltener symptomatisch an Covid-19 und sie müssen auch deutlich seltener ins Krankenhaus“.

Ungeimpfte Menschen sind länger ansteckend

Bleibt die Frage, ob Geimpfte auch weniger ansteckend sind als Ungeimpfte. Dieser Frage waren zahlreiche Forschergruppen rund um den Globus nachgegangen, Fast alle Studien bescheinigen den Geimpften eine deutlich geringer Quote der Ansteckung als den Ungeimpften. Niederländische Forscher wollen herausgefunden haben, dass vollständig geimpfte Personen nur rund drei Tage lang die volle Viruslast aufweisen. In dieser Zeit ginge auch von Geimpften ein erhöhtes Ansteckungsrisiko aus. Doch bei den Ungeimpften beträgt die Zeitspanne in der sich ihre Mitmenschen anstecken können sogar 7 Tage. Bei ihrer Studie hatten die Wissenschaftler die positiven PCR-Abstriche von geimpften und ungeimpften Mitarbeitern im Gesundheitswesen ausgewertet. Dabei fiel auf, dass die Viruspartikel von Geimpften in den meisten Fällen weniger infektiös waren, als dies bei Ungeimpften der Fall war. Eine Studie aus Singapur soll zeigen, dass die Viruslast bei Geimpften deutlich schneller sinkt, als bei Ungeimpften. Die Wissenschaftler machen dies daran fest, dass die körpereigene Abwehr der Geimpften die Viren deutlich schneller deaktivieren können.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.