Spahn spricht von Corona-Ende erst im Frühjahr 2022! Während Dänen und Briten schon frei von Beschränkungen leben…

Während die Menschen in Großbritannien und Dänemark fast schon wieder zu einem Leben wie vor der Pandemie zurückgekehrt sind, geht der Wahnsinn der Corona-Beschränkungen in Deutschland munter weiter. Jetzt spricht auch der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn von einem Ende der Pandemie. Allerdings erst im Frühjahr 2022. Drohen während Herbst und Winter also wieder harte Einschränkungen?

Gesundheitsminister Spahn glaubt an Ende der Pandemie im Frühjahr 2022

Wenige Tage vor der Bundestagswahl kündigt Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) jetzt plötzlich das Ende der Corona-Pandemie an. Allerdings wird bis dahin noch einige Zeit vergehen. Denn nach Spahns Meinung wird dieser Zeitpunkt erst im Frühjahr 2022 kommen. Also mehr als 2 Jahre nach dem Start der Pandemie. Dann nämlich rechnet Spahn, dass durch die Impfungen und Infektionen der Bürger die Herdenimmunität erreicht sein wird. Unterdessen sind Dänemark und Großbritannien fast schon wieder zu ihrem Leben von vor der Pandemie zurückgekehrt. „Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren“, sagte Spahn wörtlich bei einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“. „Herdenimmunität wird immer erreicht. Die Frage ist ja nur, wie: ob durch Impfung oder Ansteckung. Die Impfung ist definitiv der sicherere Weg dorthin“, ließ Spahn ebenfalls verlauten. „Wer sich nicht impfen lässt, der wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erkranken“, vermutet der CDU-Politiker und warnt die Menschen, die von einer Ansteckung mit dem Virus ausgehende Gefahr zu unterschätzen.

Ende der Pandemie wird sich nach Spahns Meinung noch verzögern

Obwohl die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern noch immer im grünen Bereich liegt, bleibt Spahn weiter vorsichtig: „Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch. Im Herbst und Winter, wenn wir alle wieder viel mehr in Innenräumen sind und das Immunsystem weniger stark ist, steigt auch das Risiko, sich anzustecken.“ Die in den letzten Wochen angestiegenen Zahlen seien nach Meinung des Gesundheitsministers durch die Urlaubsrückkehrer und die verschärften Testregeln ausgelöst worden. Spahn hält den Zeitpunkt zur Aufhebung der Maßnahmen gegen Corona aktuell für noch zu früh. „Wenn wir gar keine Schutzmaßnahmen mehr hätten, würden unsere Intensivstationen durch die noch zu große Zahl Ungeimpfter überlastet“, glaubt Spahn, der einen „Freedom Day“ wie in anderen Ländern wegen der verhältnismäßig niedrigen Impfquote in Deutschland ablehnt. Aktuell sind 63 Prozent der Deutschen komplett geimpft, während 67 Prozent der Einwohner mindestens eine Impfung erhalten haben. In Dänemark wurden 74,5 Prozent der Menschen vollständig geimpfte, während 76,5 Prozent der Dänen eine Impfung bekommen hat. Offenbar schätzt Spahn also entweder, dass es noch bis zum Frühjahr dauern wird, bis Deutschland diese Quote erreicht, oder Spahn will das Pandemie-Ende nun zu einem Wahlkampfthema machen.

Kassenärzte-Chef Gassen fordert Ende der Corona-Maßnahmen

Völlig uterschiedlicher Meinung zu Spahn ist dagegen der Chef der

Kassenärzte, Dr. Andreas Gassen, der sich bereits in der vergangene Woche für einen völlig anderen Impf-Anreiz eingesetzt hatte. Gassen hatte nämlich für einen festen Termin für das Ende aller Corona-Maßnahmen plädiert und wollte nach britischem Vorbild einen „Freedom-Day“ am 30. Oktober! Einen solchen Feiertag hatte der britische Premierminister Boris Johnson bereits am 17. Juli ausgerufen. Trotz zeitweise hoher Inzidenzwerte auf der Insel war das dortige Gesundheitssystem nicht kollabiert, wie der Kassenärzte-Chef argumentiert. „Dann sind wir Ende Oktober bei einer Impfquote von 70 Prozent oder noch höher, weil sehr viele Menschen das Angebot dann doch schleunigst annehmen werden“, glaubt der Mediziner. Für Jens Spahn offenbar keine Option. Dieser wird offenbar darauf drängen das die Bundesbürger Herbst und Winter noch mit den ungeliebten Corona-Maßnahmen verbringen müssen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.