Spotify möchte Zweckentfremdung bei Familien-Plänen eindämmen und verlangt nun Adressen. Wer nicht pariert, fliegt raus.

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Bei Spotify kann man neben den regulären Accounts, auch sogenannten Familienpläne in Anspruch nehmen. Diese sind eigentlich dafür gedacht, dass nicht jeder 10 Euro im Monat bezahlen muss, sondern 15 Euro für die komplette Familie – mit bis zu 6 Personen. Dies ist zwar günstiger, jedoch Spotify mittlerweile ein Dorn im Auge.

Besonders die Nutzer, die Ihren Account nicht mit Ihrer Familie, sondern mit den Freunden teilen, sollten nun aufpassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Freunde im gleichen Ort oder in einer völlig anderen Stadt wohnen. Dieses Verhalten widerspricht den AGB von Spotify und es könnte nun Ärger geben.

Mittlerweile fragt der Musikdienst die Postleitzahl des Nutzers ab und gleicht diese innerhalb der „Familie“ ab. Diese muss mit der Adresse des Hauptnutzers übereinstimmen, sonst fliegt man aus kurz oder lang aus dem Konto und wird auf Free User umgestellt.

Spotify verkündet:

„In unseren Geschschäftsbedingungen verweisen wir darauf, dass alle Kontoinhaber dieselbe Adresse haben müssen, um das Family-Plan-Angebot nutzen zu können. Zudem vergleichen wir die Altersstrukturen der Mitglieder des jeweiligen Family Plan.“

„Wird ein Family Plan auffällig, informiert Spotify den Hauptbesitzer, das gegebenenfalls die angelegten Unterkonten nicht den AGB entsprechen und bittet um Anpassung oder Aktualisierung. Sollten nach mehrmaligen Kontaktaufnahmen keine Änderungen durchgeführt werden, kann es dazu führen, dass der Hauptnutzer gesperrt oder deaktiviert wird“ – Marcel Grobe, Leiter der Kommunikationsabteilung von Spotify Deutschland.

Wer jetzt denkt, er könne einfach die hinterlegte Adresse ändern, um sich wieder in den Dienst hineinzumogeln, täuscht sich. Die Schweden sehen es nämlich nicht vor, die Adresse zu ändern.

Das heißt, muss sich bei einem Adresswechsel wegen Umzugs neu anmelden und das alte Abo kündigen. Richtig gelesen, es ist keine Adressänderung im Family Plan möglich. Momentan häufen sich auch im offiziellen Forum die Probleme mit der Verifizierung der Adresse. Wenn sich Spotify da mal nicht ins eigene Bein geschossen hat.

via Caschy via Techbook