Syrischer Diktator Assad hat Corona! Präsidenten-Palast bestätigt offiziell!

Bashar al-Assad (55) und seine Frau Asma (45) haben sich offenbar mit dem Coronavirus angesteckt. Nachdem beide leicht Symptome gezeigt hatten, sollen dann die jeweiligen PCR-Test positiv ausgefallen sein. Dies meldete das Präsidialamt am Montag. Sowohl Assad als auch seiner Frau gehe es gut, doch sie sollen nun eine zwei- bis dreiwöchige Quarantäne absolvieren. In diesem Zeitraum wird Assad die Amtsgeschäfte des Landes von zu Hause leiten.

Nur wenig zuverlässige Zahlen über Ausmaß der Corona-Pandemie in Syrien

Über die genaue Pandemie-Lage in Syrien erhält man zur Zeit kaum verlässliche Zahlen. Bisher bestätigt das Land offiziell nur wenige Hundert Todesfälle. Allerdings verfügt das Land nur über sehr begrenzte Testkapazitäten und das Assad-Regime unterdrückt in weiten Teilen die freie Berichterstattung. Aus diesem Grund kann das wahre Ausmaß der Corona-Pandemie im Land selbst nur erahnt werden. Nach unbestätigten Gerüchten sollen bereits im vergangenen Herbst viele ältere Menschen im Nordosten des Landes an den Folgen von Infektionen mit dem Virus gestorben sein. Dies hatten Einwohner des Landes gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärt. Auch internationale Beobachter können keine konkreten Daten liefern, da selbst Hilfslieferungen vom Regime in Damaskus genehmigt werden müssen und ein Großteil der Hilfen aus diesem Grund lediglich in der Hauptstadt Damaskus ankommt. Bisher soll auch noch nicht mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen worden sein. Russland hatte Syrien zugesagt, seinen Impfstoff „Sputnik V“ zu liefern. Doch entweder wurde dieser bisher noch nicht geliefert, oder aber Assad fehlt das Vertrauen in die Entwicklung seines wichtigsten Partners.

Diktator Assad seit 2001 an der Macht

Diktator Assad ist in Syrien seit 2001 an der Macht, als er das Amt von seinem verstorbenen Vater übernommen hatte. Seit März 2011 war es im ganzen Land zu Demonstrationen gegen seine Diktatur gekommen. Dies Aufstände hatte Assads Regime jedoch brutal unterdrückt. Unter anderem setzte der Diktator Scharfschützen gegen sein Volk ein. Es folgten Massenverhaftungen und Folter. Im weiteren Verlauf des Konflikts bombardierte die syrische Armee und regierungstreue Milizen ganze Städte. Bei diesen Angriffen waren sogar mehrfach chemische Kampfstoffe gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt worden. Durch die militärische Unterstützung Russland sowie verschiedener islamistischer Milizen aus den Nachbarländern konnte Assad weite Teile des Landes wieder unter seine Kontrolle bringen. Allerdings ist die Herrschaft des Diktators seitdem extrem fragil. Denn der jahrelange Bürgerkrieg hat das Land fast komplett zerstört. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen dort bald Hilfe erhalten.

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