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[Test/Review] RAV-Power 6 Port: Aller guten Dinge sind 6

Vor einiger Zeit hatte ich den Anker PowerPort für euch getestet, den ich sehr lange privat und gerne genutzt habe. Allerdings funktionierte dort der Typ-C-Anschluss aus irgendwelchen Gründen nicht mehr richtig und bei meiner Suche nach Ersatz stolperte ich über den RAV-Power 6-Port bei Amazon – den ich auch gleich bestellen wollte.  Wie es der Zufall jedoch wollte, hatte mich RAV-Power angeschrieben, ob ich nicht deren Wireless Charging Pad testen möchte. Da ich aber zur Zeit kein Smartphones mit Wireless Charging in greifbarer Nähe habe, fragte ich kurzerhand nach dem 6-Port Charger von RAV-Power.Mittlerweile gibt es unzählige solcher Geräte auf dem Markt und jeder Hersteller möchte um die Gunst der Käufer buhlen. Auch RAV-Power mit Sitz in Shenzhen in China ist mit seinem 6-Port Turbo Charger auf den Markt vertreten, welches mit gleich 6 USB-Anschlüssen punkten will – allesamt kompatibel zum QuickCharge-3.0-Standard von Qualcomm. Dank der freundlichen Unterstützung von RAV-Power durfte ich den Wall Charger die letzten 2 Wochen ausgiebig unter die Lupe nehmen. Wie sich der RAV-Power Charger geschlagen hat, erfahrt ihr nun in meinem Testbericht.

Verpackung und Lieferumfang


Der RAV-Power 6-Port kommt in einer schlichten weißen Verpackung daher. Auf der Frontseite des Kartons steht lediglich der Herstellername mit dem Logo des Hersteller und der Slogan „Power Your Life“.  Schaut man sich die Rückseite an, so bekommt man eine kleine Übersicht zu Adressen bzw Importeure von RAV-Power aus den verschiedenen Teilen der Welt. Ein QR-Code führt als kleine Komfortfunktion zur Webseite des Herstellers. Noch eine kleine Modellnummer und ein Hinweis auf iSmart, die Ladetechnik von RAV-Power, und ein Hersteller-Logo auf den Laschen komplettieren die aufgedruckten Informationen.IMG 3234 1024x493

Neben dem eigentlichen Ladegerät gehören zum Lieferumfang noch die übliche analoge Anleitung auf bedrucktem Papier, ein kleiner Zettel mit der Aufschrift „Happy” und „Not Happy” sowie ein knapp 120 cm langes zweipoligen Kabel für die Stromversorgung. Das war es dann auch schon – alles vorhanden und sehr übersichtlich. Leider muss ich hier anmerken, dass RAV-Power leider keinen Klettverschluss zum fixieren des Kabels beilegt. Wer sein wie ich das Ladegerät am Nachttisch befestigen will, muss ich selbst ein den Klettverschluss oder halt beidseitiges Klebeband besorgen.  Ich habe mich in diesem Fall für einen Klettverschluss entschieden, damit ich das Ladegerät schnell und einfach mit auf Reisen nehmen kann.

 

Verarbeitung und Design 

Das Ladegerät für sich selbst genommen ist sehr kompakt gehalten. Es ist sogar kompakter als mein altes Anker PortPower Ladegerät und dementsprechend auch etwas leichter. Wer ständig so wie ich jeden Tag unterwegs ist, wird daher froh sein über jedes Gramm weniger.Im Gegensatz zu den sonst üblicherweise mitgelieferten Standard-Netzteilen bei Smartphones, besteht der RAV-Power 6-Port aus hochwertigem mattschwarzen Polycarbonat. Das hat den Vorteil, dass die Oberfläche keine Fingerabdrücke wie ein Magnet Eisen anzieht, was mich an meinem alten Anker PowerPort ein wenig gestört hat. Auf der Frontseite befinden sich 5 Standard-USB-Buchsen mit iSmart-Technologie und ein Port, der für QuickCharge 3.0 von Qualcomm vorgesehen ist.  An der USB-Buchse mit QuickCharge 3.0 befindet sich zudem eine Status-LED, die in Blau oder Grün leuchtet, je nachdem ob gerade die Qualcomms Technologie zum schnellen Aufladen genutzt wird oder nicht.


Alle Anschlüsse bieten insgesamt eine hervorragende Verarbeitung, was bedeutet, dass alle angeschlossenen USB-Kabel fest in der jeweiligen USB-Buchse sitzen. Um überhaupt die angeschlossenen Geräte aufladen zu können, muss auf der Rückseite noch das zum 6-Port gehörende Netzteil an die zweipolige Buchse angeschlossen werden.Apropos Netzteil: Das fühlt sich hochwertig an und ist auch soweit vernünftig als auch technisch konform isoliert. Da es sich um kein so genanntes Billigprodukt aus Fernost handelt, dürfen diverse Sicherheitselemente gegen Überspannung, Hitze oder Spannungsschwankung nicht fehlen. Man ist sozusagen komplett auf der sicheren Seite.
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Leistung

Bei so manch älteren Modellen des Ladegeräts waren noch einzelne USB-Anschlüsse beschriftet, da diese zum Teil für bestimmte Modelle wie etwa Apples iPhone/iPad oder ein Android-Tablet ausgelegt waren. Nicht mehr so in der neusten Generation: RAV-Power setzt auf die selbst entwickelte Technologie namens „iSmart“, welche eigenständig das angeschlossene Gerät an den fünf USB-Buchsen erkennt und den dafür passenden Ladestrom bereitstellt. Das mühselige Herauspicken der richtigen Buchse für das zu ladende Gerät – das RAV Power 6-Port kann zwischen 1,5 bis 2 Ampere bei 3,6 bis 12 Volt liefern – entfällt damit. Ein manchmal nicht zu  unterschätzender Komfortgewinn.IMG 3225 1024x683Um herauszufinden, wie RAV-Power iSmart wirklich funktioniert, habe ich verschiedene Smartphones mit Quick Charge 2.0 und Quick Charge 3.0 getestet, sowie verschiedene Tablets, Android Smartphones und ein iPhone X von Apple. Dabei habe ich die Geräte jeweils eine Stunde lang mit dem originalen Ladegerät aufgeladen und dann als Vergleich eine Stunde mit dem RAV-Power 6-Port. Dabei funktionierte die automatische Erkennung sehr zuverlässig und holte tatsächlich das Maximum für das jeweilige Gerät heraus.

 

 So war beispielsweise das Xiaomi Mi Mix 2s mit QuickCharge 3.0 nach einer Stunde mit dem originalen Ladegerät bei etwa 90 Prozent angelangt und mit dem RAV-Power 6-Port waren nach derselben Zeit exakt 95 Prozent wieder auf dem Akku. Natürlich gemessen an der QuickCharge-Buchse. Mit anderen Buchsen und „iSmart“ kam ich ungefähr auf das gleiche Ergebnis.  Im Grunde spielte dabei keine Rolle, an welcher Buchse ich das Xiaomi Mi Mix 2s angeschlossen habe. Aufgrund der eigenen „Dash Charge“-Technologie erkennt das RAV-Power-Netzteil beim OnePlus 5T QuickCharge nicht und lädt deswegen auch etwas langsamer als mit dem originalen Ladegerät. Egal ob ich jetzt nur einen einzelnen Port genutzt habe oder alle fünf Ports zusammen, lästige Störgeräusche wie Pfeifen, die be3i billigen Netzteilen manchmal entstehen, konnte ich keine feststellen. Trotzdem erwärmt sich das Ladegerät merklich, wenn ich es voll auslaste. Sprich, wenn alle fünf Buchsen mit einem Gerät belegt sind. Trotzdem hält sich alles im Rahmen angesichts der anliegenden Strommenge von maximal 60 Watt.

 

Fazit

Der 6-Port von RAV-Power ist für mich ein echter Ersatz für meinen Anker PowerPort geworden, da ich jeden Tag alle meine Geräte inklusive der Teststellungen aufladen kann. Und das, ohne dabei auf zusätzliche Gadgets wie Xiaomi MiBand 2, BT-Kopfhörer von Sony oder der Amazfit Stratos Smartwatch verzichten zu müssen. Alles passt auf einmal an die Steckdose und das mit der nötigen Sicherheit. Dank der iSmart-Technologie lässt sich das Optimum für das angeschlossene Gerät bei der Aufladegeschwindigkeit herausholen.Von meiner Seite aus gibt es für knapp 22 Euro eine klare Empfehlung zum Kauf. Wer nicht ständig mit mehreren Netzteilen hantieren möchte, kann getrost zugreifen. Nur ein kleiner Negativpunkt gibt es doch: Beim Lieferumfang hätte RAV-Power meiner Meinung nach durchaus ein Klettverschlusspad dazulegen können, um den 6-Port auf dem Schreibtisch sicher befestigen zu können. Solche Gadgets sind eine echte und vor allem willkommene Erleichterung im Alltag.

 

9.6
Score
[Test/Review] RAV-Power 6 Port: Aller guten Dinge sind 6
Positiv
Preis/leistung
gute Ladeperformance
Gute Verarbeitung
Negativ
Kein Klettverschlusspad
kaufen

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