Touristenansturm auf deutsche Ostsee-Insel! Polizei muss die Insel dicht machen

Weil sich am Sonntag viele Menschen nicht an das bestehende Verbot gehalten haben und als Tagestouristen nach Usedom gereist sind, musste am Sonntag sogar die Polizei eingreifen. Die Polizei intensivierte deshalb die Kontrollen und entschied sich letztendlich dazu, die Insel komplett abzuriegeln. Die Bewohner der Insel begrüßen das harte Vorgehen der Polizei.

Herrliches Wetter sorgt für Ansturm auf Usedom

Das herrliche Winterwetter am Sonntag hatte dafür gesorgt, dass offenbar viele Menschen sich kurzfristig für einen Tagesausflug zur Insel Usedom entschieden hatten. Doch schon früh wurde klar, dass der Ansturm zu groß werden würde. Aus diesem Grund war sogar die Polizei eingeschritten und hatte die Ostseeinsel komplett absperren müssen. Über dieses Vorgehen berichtete die „Ostsee-Zeitung“. Damit sich die Vorfälle vom Sonntag nicht wiederholen, kündigte die Polizei auch in den kommenden Tagen Kontrollen an. Am Sonntag hatte die Polizei bereits hunderte Fahrzeuge kontrolliert, die sich auf den Weg vom Festland zur Insel Udesdom gemacht hatten. Die Polizei berichtet davon, dass sie rund 200 Fahrzeugen den Weg auf die Insel verweigert habe. Schon gegen Mittag hatte sich die Menschen an den Stränden und Promenaden versammelt und diese gefüllt. Teilweise hatten die Besucher auch gegen die Maskenpflicht verstossen. Tagestouristen sind auf der Insel aktuell nur aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald erlaubt. Weil der Kreis aktuell coronabedingt als Hochrisikogebiet gilt, sind Besuche aus anderen Landkreisen verboten.

Landkreis Vorpommern-Greifswald wegen Corona abgeriegelt

Wegen der aktuell erhöhten Inzidenwerte dürfen nur Menschen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald nach Usedom reisen. Ausnahmen gelten für die Menschen die dort leben, arbeiten, ihre Kernfamilie besuchen oder sonstige zwingenden Gründe für einen Besuch auf der Insel vorweisen können. Außerdem ist es ebenfalls verboten, dass die Bewohner des Landkreises die Gegend verlassen.

Trotzdem sieht man in der Gegend immer wieder Fahrzeuge mit fremden Kennzeichen. Aus diesem Grund sei auch die Polizei dazu angehalten worden, verstärkt zu kontrollieren. Die Bewohner finden diese strengen Kontrollen weitgehend gut. „Die Kinder wollen auch hier endlich wieder normal in die Schule gehen. Dazu müssen die Corona-Zahlen sinken. Aber das geht nur, wenn sich die Leute auch mal an die Vorschriften halten“, erklärt Anwohnerin Nicole Skrotzki.

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