Unwetter-Alarm! Gewitter-Chaos in Deutschland am Wochenende – Straßen überflutete, Autos weggespült!

Gerade erst sind die Temperaturen angestiegen und haben einen Vorgeschmack auf den Sommer gebracht, da haben auch schon schwere Gewitter und Unwetter Deutschland zu schaffen gemacht. In vielen Gebieten von Deutschland haben Unwetter dafür gesorgt, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr harte Arbeit leisten mussten.

Unwetter zum Start ins Wochenende

In vielen Gebieten Deutschlands hatten zum Start ins Wochenende heftige Gewitter für Schwierigkeiten gesorgt. Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch noch vor weiteren Unwettern, die sich zum Teil bis weit in die Nacht zum Sonntag ziehen sollen. Wegen starker Regenfälle war es am Freitag zu einem Todesfall in Stuttgart gekommen. Dort war ein Baugerüst bei Tunnelarbeiten vom Wasser weggeschwemmt worden. Dabei kam ein 65-jähriger Arbeiter ums Leben. Eine weitere Person wurde in den Neckar gespült und dort von den Rettungskräften aus den Fluten gezogen. Auch in Thüringen war es am Freitagabend zu schweren Unwettern gekommen. Durch die Wassermassen hatten sich die Bäche Mosbach und Hainbach zu reissenden Strömen verwandelt, die in Wutha-Farnroda (Wartburgkreis) Keller, Gärten, Hausflure und Garagen überschwemmt hatten. Die Wassermassen seien mit so großer Kraft durch den Ort geschossen, das mehrere Fahrzeuge von den Fluten mitgerissen worden waren. Aus drei der Fahrzeuge mussten die Insassen befreit werden. „Der Ort war für einige Stunden von der Außenwelt abgeschnitten“, meldet das lokale Landratsamt. Insgesamt zwölf Feuerwehren aus der Umgebung seien im Einsatz gewesen. Nach ersten Schätzungen sollen Schäden in Millionenhöhe entstanden sein.

Auch in anderen Teilen Thüringens gab es Unwetter

In Erfurt musste die Polizei ebenfalls eine Straße absperren, weil durch die Regenmengen zahlreiche Gullydeckel hochgedrückt worden waren. Ähnliche Vorfälle wurden auch aus der Region um Gotha gemeldet worden. Und noch scheint die Gefahr nicht vorbei. Denn der DWD hat auch für den Tagesverlauf am Samstag noch große Niederschlagsmengen von 50 Liter Wasser pro Quadratmeter angekündigt. Zudem drohen Hagel und Sturmböen. In Niedersachsen haben die Unwetter am Samstag für Überschwemmungen gesorgt. Zu einem Noteinsatz war es in Laatzen bei Hannover gekommen. Dort musste die Feuerwehr eine 82-jährige Seniorin aus einer überfluteten Fußgänger-Unterführung befreien. Dort war die Frau gemeinsam mit acht Jugendlichen eingeschlossen gewesen. Die Feuerwehr pumpte das Wasser ab und trugen die ältere Dame dann auf einer Trage ins Freie. In der Gegend musste die Feuerwehr am Samstag zu 25 Unwetter-Einsätzen ausrücken. Auch in Springe hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Dort lief zum Teil Wasser in Keller und Häuser.

Auch Nordrhein-Westfalen von Unwettern betroffen

Am Freitagabend war es auf der A7 zu einem schweren Unfall gekommen, weil sich das Auto einer Familie bei Starkregen überschlagen hatte. Alle 4 Insassen konnten nach dem Unfall bei Nörten-Hardenberg (Kreis Northeim) aus dem Auto befreit werden. Der Fahrer (38) war eingeklemmt worden. Seine Frau und die beiden Kinder weurden ebenfalls befreit und danach von den Rettungskräften in Krankenhaus gebracht. Besonders stark waren die Regenfälle in Hennef. Allein dort meldete die Leitstelle der Feuerwehr 500 Einsätze.

Straßen standen unter Wasser. Keller und Vorgärten liefen mit Wasser voll. Es wird berichtet , dass eine komplette Garage mitsamt dem darin befindlichen Auto weggespült worden war. Die Feuerwehr meldete „enorme Schäden an einigen Häusern“. In Köln verzeichnete die Feuerwehr ebenfalls über 500 Einsätze. Ein Großteil davon im Norden der Stadt. Nach einem Blitzeinschlag hatte unter anderem ein Dachstuhl Feuer gefangen, den die Einsatzkräfte aber schnell löschen konnten. Verletzte waren hier nicht gemeldet worden.

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