US-Wahl 2020: Joe Biden oder Donald Trump? Diese Staaten könnten entscheiden

Arizona ist traditionell eine Hochburg der Republikaner, aber das Fehlen republikanischer Stalwarts wie Senator John McCain hat die Dynamik des Staates beeinflusst.

Am 3. November, wenn die amerikanischen Wähler ihren nächsten Präsidenten zwischen Donald Trump und Joe Biden wählen werden, bleiben noch 17 Tage, und einige Staaten erweisen sich aufgrund des unvorhersehbaren Musters ihrer Wahlpräferenzen als entscheidender als andere.

Hier ein Blick auf sieben Swing-Staaten, die das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2020 prägen werden:

1. Michigan:

1: Traditionell war Michigan wegen der Wähler aus der Arbeiterklasse eine Hochburg der Demokraten, einer Gruppe, die dazu neigt, für die Demokratische Partei zu stimmen. Dies änderte sich jedoch bei den Präsidentschaftswahlen 2016, als Trump Michigan mit einem kleinen Vorsprung von 0,23% mit 47,50% der Gesamtstimmen gewann, im Gegensatz zu Hilary Clinton, die 47,27% der Stimmen erhielt. Ein Sieg in Michigan bedeutet 16 Stimmen im Electoral College für die Kandidaten, und 2016 gewann Donald Trump Michigan mit der geringsten Siegermarge in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen in Michigan, die auch die geringste Siegermarge aller Bundesstaaten bei den Wahlen 2016 war.

2. Wisconsin: Demographisch gesehen spielen die ländlichen und weißen Wähler in Wisconsin eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, wer den Bundesstaat gewinnt. Auf den Bundesstaat entfallen 10 Stimmen des Wahlkollegiums, und Donald Trump gewann 2016 Wisconsin mit einem knappen Vorsprung von 0,77%, mit 47,22% der Gesamtstimmen gegenüber 46,45% von Hillary Clinton. Damit war Trump der erste republikanische Kandidat, der den Bundesstaat seit dem Sieg Ronald Reagans 1984 gewann.

3. Arizona: Arizona ist traditionell eine Hochburg der Republikaner mit 11 Stimmen im Electoral College. Donald Trump gewann Arizona im Jahr 2016 mit einem Vorsprung von 3,5 Prozent, aber diese einst republikanische Hochburg gilt nun als ein wichtiger Swing-Staat bei dieser Wahl, da das Fehlen republikanischer Stalwarts wie Senator John McCain die Dynamik des Bundesstaates beeinflusst hat. Der Staat hat auch eine wachsende hispanische Bevölkerung, eine Gruppe, die sich der Demokratischen Partei zuneigt.

4. Georgien: Georgien verfügt über 16 Stimmen im Wahlkollegium und hat seit 1992 keinen Demokraten zum Präsidenten gewählt. Im Jahr 2016 gewann Trump Georgien mit 5,1%, da Hillary Clinton 45,35% der Stimmen erhielt. Mit seiner schnell wachsenden, vielfältigen Bevölkerung und der landesweiten Popularität von Demokraten wie Stacey Abrams wird Georgien als Swing-Staat für 2020 angesehen.

5. North Carolina: Im Jahr 2016 erhielt Trump die 15 Stimmen des Wahlkollegiums von North Carolina mit einem Vorsprung von 3,66% und 49,83% der Gesamtstimmen, während Hillary Clinton 46,17% der Stimmen erhielt. Mit einer Mischung aus Wählern auf dem Land, in der Stadt und in den Vorstädten spiegelt sich die Bedeutung des Bundesstaates durch die häufigen Besuche Donald Trumps im Bundesstaat wider.

6. Florida: Mit 29 Stimmen im Electoral College ist Florida der größte Swing-Staat in Amerika und war es schon immer. Die Siegermarge in diesem Bundesstaat war sehr gering, und Trump gewann 2016 in diesem Bundesstaat mit 49% der Gesamtstimmen im Gegensatz zu den 47,8% von Clinton; nur um 1,2 Prozentpunkte.

7. Pennsylvania: Im Jahr 2016 gewann Trump in Pennsylvania mit 44.292 Stimmen, was weniger als 1 Prozentpunkt ausmacht, den geringsten Vorsprung bei einer Präsidentschaftswahl für den Bundesstaat seit 176 Jahren. Mit 20 Wahlstimmen wird der Bundesstaat als „Blue Wall State“ bezeichnet, aber Trumps Sieg 2016 hat Pennsylvania zu einem Schlachtfeldstaat für 2020 gemacht.

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