Vollsperrung auf der Autobahn – LKW umgestürzt! Ersthelfer versuchen ins Fahrerhaus zu gelangen

Erneut schwerer LKK-Unfall auf der Autobahn! Niederländischer LKW verunglückt dramatisch – Ersthelfer versuchen ins Führerhaus vorzudringen – Autobahn voll gesperrt!

Schwerer Unfall – Abfahrt unterschätzt?

Immer wieder kommt es hier zu schweren Unfällen, weil Verkehrsteilnehmer ihr Tempo über- und die Abfahrt von der A1 auf die A261 nach Hamburg unterschätzen. Das Buchholzer Dreieck bei Hamburg ist bei Feuerwehr und Polizei berühmtberüchtigt. So auch sehr wahrscheinlich am Dienstagabend, als ein niederländischer Silozug schwer verunglückte. Wahrscheinlich mit zu hohem Tempo lenkte der Fahrer in die Abfahrt, woraufhin sich der tonnenschwere Laster zur Seite neigte und umstürzte. Dabei walzte er die Leitplanke nieder und begrub diese unter sich.

Führerhaus eingedrückt!

Das Führerhaus wurde zusammengedrückt, der Fahrer in diesem massiv eingeklemmt. Ein Ersthelfer, der früher als Rettungssanitäter gearbeitet hatte, hielt sofort an und kletterte in die Fahrerkabine, um dem Opfer zu helfen. Doch eine Befreiung ohne technisches Gerät war unmöglich. Die alarmierte Feuerwehr brauchte rund zweieinhalb Stunden, um den Schwerstverletzten aus dem Blechknäuel zu schneiden. Hierzu mussten sie auch die Rückseite der Fahrerkabine öffnen, da eine Rettung über die Front nicht machbar war. Auch die moderne und massive Bauweise des Lasters verlangsamte die Rettungsarbeiten, da die Feuerwehr nur mühselig durch den Stahl des Lastwagens kam. Unter Notarztbegleitung wurde der Unfallfahrer in eine Hamburger Spezialklinik gebracht. Die Abfahrt der A1 auf die A261 war über Stunden voll gesperrt.