Vollsperrung auf der Autobahn nach schwerem Stau-Unfall!

Erneut ist es an einem Stauende zu einem schweren Unfall gekommen und wieder konnten die Helfer nicht so schnell den Einsatzort erreichen, wie es notwendig gewesen wäre. Auf der A1 hatte es bereits früh einen Unfall gegeben, weshalb die Polizei zwei der drei Spuren sperren musste. Ein langer Stau war die Folge – und das war folgenschwer!

Vollsperrung nach schwerem Unfall!

Diesen übersah offensichtlich der Fahrer eines Kleintransporters. Zwischen dem Autobahndreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Cloppenburg fuhr er nahezu ungebremst in das Heck eines Sattelzuges.

Die Fahrerkabine drückte sich durch den Aufprall massiv zusammen, der 43-jährige Fahrer wurde in dem Blechknäuel eingeklemmt. Bereits Ersthelfer meldeten, dass es dem Verletzten nicht gut gehe, Eile also dringend geboten sei. Doch die alarmierten Feuerwehrleute und Rettungskräfte blieben einmal mehr in der schlecht gebildeten Rettungsgasse stecken. Die dreispurige A1 war teilweise auf allen Fahrstreifen durch Lastwagen blockiert. Feuerwehr-Einsatzleiter Reinhard Vaske fehlt für so ein Verhalten jegliches Verständnis: „Man muss sich die Frage stellen, ob solche Personen überhaupt einen Führerschein haben!“ Nur mühsam konnten er und seiner Kameraden sich durch kämpfen und den Unfallort erreichen.

Mann musste befreit werden!

Dort begannen sie schnellstmöglich den Mann zu befreien. Aufgrund seiner schweren Verletzungen musste dies so rasch wie möglich passieren, denn der Gesundheitszustand verschlimmerte sich minütlich. Dennoch dauerte es rund eine halbe Stunde, bis der Mann aus dem Wrack raus geholt war. Hierzu wurde sein Transporter unter dem Lkw hervor gezogen, zwei Feuerwehren schnitten gleichzeitig an der Fahrerkabine. Notärzte kämpften um das Leben des Verletzten und mussten ihn vor Ort wiederbeleben. Als sein Kreislauf stabil genug war, flog ein Rettungshubschrauber den Mann in eine Fachklinik.

Für die Feuerwehr hieß es derweil die Trümmer aufzuräumen. Einmal mehr blieben sie fassungslos angesichts der schlechten Rettungsgasse zurück. Denn insbesondere heute zählte tatsächlich jede Sekunde, die über Leben und Tod entschied. Daher appellierte Vaske eindringlich: „Jeder, der in einen Stau kommt, soll sofort eine Rettungsgasse bilden und nicht warten, bis Einsatzfahrzeuge kommen. Denn das kostet Zeit, die wir später nicht mehr zu Verfügung haben.“

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