Vulkanausbruch in Deutschland möglich – Experten sind sicher das es dazu kommen wird

Während viele Bundesbürger sich die spektakulären Bilder vom Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma anschauen, wissen nur wenige Menschen, dass es auch in Deutschland geologisch aktive Zonen gibt, in denen ein Vulkanausbruch möglich ist. Nach Meinung von Experten wird es auch bei uns wohl bald wieder zu einem Vulkanausbruch in Deutschland kommen.

Geologen fordern besseres Überwachungssystem

Offenbar besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass es auch in Deutschland bald wieder einmal zu einem Vulkanausbruch kommen kann. Aus diesem Grund fordert ein bekannter Geologe nun nämlich auch, in ein besseres Überwachungssystem zu investieren, um zukünftige bessere Voraussagen über die Entwicklung der in Deutschland befindlichen Vulkane machen zu können. Im Augenblick sind die Bundesbürger jedoch mehr darüber besorgt, dass das Wetter Wolken mit giftigen Inhaltsstoffen des Vulkanausbruchs auf La Palma in Richtung Deutschland bringt. Doch besteht tatsächlich eine Gefahr für einen Vulkan-Ausbruch in Deutschland. Ja, glaubt der Geophysik-Professor Torsten Dahm, der mögliche Vulkan-Ausbrüche in der Eifel ankündigt. So sei es möglich, dass es in der Gegend rund um den Laacher See zu diesen Ausbrüchen kommen könnte. Denn unter diesem See befinden sich die Eifel-Maare, die bekanntesten Vulkanformen in Westdeutschland. Diese Vulkane in Form einer ovalen oder kreisförmigen Mulde gibt es seit ca. 500.000 Jahren.

Es könnte jederzeit zu einem Ausbruch kommen

Obwohl der letzte Ausbruch eines Vulkans in der Eifel gut 13.000 Jahren zurückliegt, warnt Professor Torsten Dahm in einem WDR-Interview die Gefahr zu unterschätzen. Denn nach seiner Meinung sei ein Ausbruch dieser Vulkane jederzeit möglich. „Wir wissen, dass das magmatische System unter der Eifel in größerer Tiefe durchaus noch aktiv ist“, bestätigt Prof. Dahm. Erste Anzeichen für einen möglichen Ausbruch gibt es bereits. Zuletzt waren in der Ost-Eifel massiv Kohlendioxid-Gase ausgetreten, wie der Forscher bestätigt. Diese entstehen in vierzig Kilometer Tiefe und bahnen sich dann ihren Weg an die Oberfläche. Auch aus diesem Grund könnte es bald auch zu Magma-Ausbrüchen kommen. Deshalb fordert Dahm nun ein sicheres und durchgängiges Überwachungssystem, um die Entwicklung besser beobachten zu können. Auch Vulkan-Bohrungen könnten dabei helfen, wertvolle Daten zu bekommen, wann mit einem Ausbruch des Eifel-Vulkans gerechnet werden muss.

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