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Nachdem Xiaomi mit den Mi Band-Modellen selbst schon ziemlich erfolgreich ist, unterstützt man nun Weloop, die eine fitness-orientierte Einsteiger-Smartwatch finanzieren.

Auf dem Wearable-Markt ist Xiaomi kein Unbekannter. Schon mit den Mi Band-Modellen konnte man sich gut behaupten und in den vergangenen Jahren hat man immer wieder zögerliche Schritte unternommen, eine Smartwatch zu präsentieren. Bisher aber nie unter eigenem Namen: Im Rahmen der IFA 2016 hatte die Untermarke Huami die Amazfit Watch vorgestellt und für die neue Hey S3 zeichnet sich nun (das allerdings nicht direkt mit Xiaomi assoziierte Unternehmen) Weloop verantwortlich. Im direkten Vergleich erscheint nicht nur der Name wie ein Rückschritt.

Denn das hochauflösende und kreisrunde Display der Amazfit Watch hat man gegen ein rechteckiges LC-Display eingetauscht, das bei einer Diagonalen von 1,28 Zoll mit mageren 176×176 Pixeln auflöst und von einem relativ dicken Rahmen umgeben ist. Die Form erinnert zusammen mit dem 2,5D-Glas und einer seitlichen Krone an das semi-erfolgreiche Modell aus Cupertino, allerdings scheinen die vorinstallierten Armbänder und das mit 11,5 Millimetern nicht eben dünne Gehäuse nur aus Polycarbonat zu bestehen.

Was aber vielleicht nicht ganz verkehrt ist, denn die Weloop Hey S3 scheint abermals vor allem auf die Fitness-Funktionen ausgelegt (was neben Benachrichtigungen imho auch der einzige echte Usecase einer Smartwatch ist). So bietet sie neben GPS und Glonass einen integrierten Herzfrequenzmesser und ermöglicht es Strecken, Puls und Aktivitäten im Blick zu behalten. Mit einem Gewicht von 38 Gramm sollte sie am Arm nicht weiter störend auffallen und zumindest spritzwassergeschützt scheint sie auch zu sein. Via Bluetooth 4.2 werden Benachrichtigungen vom Handy übertragen.

Das 1,28 Zoll LCD-Panel löst mit 176×176 Pixeln auf

Zwei Dinge stören viele an einer Smartwatch derzeit besonders – Akkulaufzeit und Preis – beides scheint man hier angehen zu wollen. Der Preis liegt während der Kampagne bei umgerechnet 80 Euro, man kann aber wohl davon ausgehen, dass es eher schwierig werden wird, die Smartwatch hierzulande zu bekommen. Zudem stellt Weloop 30 Tage Akkulaufzeit in den Raum, aber wenn das proprietäre OS nicht neue Maßstäbe in puncto Energieeffizienz aufstellen kann, sollte sich das selbst bei moderater Nutzung nur schwer realisieren lassen. Eventuell wenn man neben GPS und Bluetooth auch gleich das Display deaktiviert…aber dann kann man sich auch einfach das Xiaomi Mi Band 2 holen. Weloop ist – anders als Huami – keine direkte Untermarke, nutzt aber für dieses Modell die Crowdfunding-Plattform MIJA, die Xiaomi ausgewählten Projekten zur Verfügung stellt. Und zumindest beim Preis kann die Weloop Hey S3 auf jeden Fall punkten.

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Simon
19 Jahre alt, technikaffiner Student und langjähriger Android-Nutzer. Derzeit unterwegs mit dem Samsung Galaxy Note 4, Microsoft Surface Book und Samsung Galaxy Tab S.