Xiaomi Redmi Note 7 Testbericht

Erst kürzlich gab Xiaomi bekannt, die REDMI-Serie als eigenen Marke etablieren zu wollen. Angefangen mit dem Redmi Note 7 möchte Xiaomi für das neue Branding neue Maßstäbe setzen.

Die Rechnung mit einer unabhängigen Marke könnte für Xiaomi tatsächlich aufgehen, denn die Geräte der Redmi Note-Serie oder Redmi-Serie waren schon immer Preis-Leistungsknaller. Je nach Modell mal mehr oder weniger gut. Allerdings sind in den letzten Jahren Mittelklasse-Smartphones eigentlich fast durchgängig sehr gut, wenn auch die Veränderungen und Verbesserungen der Nachfolger im Vergleich zu ihren Vorgängern oft nur marginal waren. Mit dem neuen Redmi Note 7 kommt wieder etwas mehr Leben in die Serie und es wurden einige Dinge verändert und aufgefrischt. Welche das genau sind, erfahrt in unserem Testbericht. Wir bedanken uns bei Tradingshenzhen* für die Bereitstellung des Testgeräts.

Redmi Note 7 – Lieferumfang

Das Design der Verpackung hat Xiaomi endlich überarbeitet. Das Redmi Note 7 kommt nicht, wie seine Vorgänger, in einer schnöden orangenen Verpackung, sondern in modernem Weiß mit glänzendem Schriftzug und Logos. Zum Lieferumfang zählt ein 5V/2A CN-Netzteil (EU-Adapter liegt bei!), ein USB Type-C Kabel, Simslot-Öffner, eine Kurzanleitung, sowie eine transparent-schwarze Silikon-Hülle.

Design und Verarbeitung

Das Design des Redmi Note 7 ähnelt ein wenig dem Mi 8 Lite, aber vor allem dem Mi Play. So haben sowohl das Play als auch das Note 7 nur noch eine kleine Tropfen-Notch (Displaykerbe), welche nur noch die Linse der Frontkamera beherbergt. Freut mich, dass sich der Trend hier anscheinend gewendet hat und die Hersteller nicht mehr diese hässlichen und vor allem riesigen Notches verbauen. Dadurch ist die Kerbe weniger aufdringlich und stört im laufenden Betrieb nicht. Ich habe das Chinahandy jetzt gut zwei Wochen im Alltag verwendet und die Notch fällt im Betrieb tatsächlich nicht mehr auf. Das Redmi ist insgesamt in drei Farben erhältlich: Schwarz, Twilight Gold sowie Dream Blue. Der Metallrahmen an der Seite ist in der gewählten Gerätefarbe lackiert und sieht sehr edel aus. Das Display-Glas ist in einem etwas herausstehenden Rahmen eingefasst und steht leicht vom Gehäuse ab. Das herausragende Glas wirkt aber ein wenig wie ein Fremdkörper. Durch die kleinere Notch auf der Oberseite ist die nur weiße Benachrichtungs-LED nach unten in den schwarzen Rand gewandert.

Redmi Note 7

Bei der Rückseite setzt Xiaomi beim Redmi Note 7, wie schon beim Play oder Mi8 Lite, vollständig auf Glas. Dadurch wirkt es sehr edel und erinnert an ein High-End-Gerät der Mitbewerber. Allerdings hat das Design auch hier wieder einen großen Nachteil. Durch die Wahl des Materials Glas leidet die Haptik, das Gerät kann euch schnell ohne Hülle aus der Hand flutschen. Zudem kann das Glas auch zersplittern, wenn es auf die Rückseite fällt. Das aber ist bei anderen Geräten mit Glasrücken ebenfalls immer eine potentielle Gefahr.

Redmi Note 7

Was auf der Rückseite direkt auffällt, es findet sich dort kein üblicher MI-Schriftzug, sondern REDMI by Xiaomi. So wird die neue Marke hervorgehoben.

Redmi Note 7

Beim Rundgang gibt es die üblichen Ein-/Ausgänge und Tastenpositionen. Auf der rechten Seite finden sich der Powerbutton und die Lautstärkewippe. Auf der gegenüberliegenden Seite  ist der Dual-Simkartenschacht für entweder zwei Nano-Simkarten oder eine Nano-Sim + eine microSD-Speicherkarte verbaut. Auf der Unterseite befindet sich hinter einem Meshgitter der Mono-Lautsprecher.In der Mitte finden wir hier endlich den USB Typ-C Anschluss! Das Redmi Note 7 ist damit das erste Gerät aus dieser Reihe mit dem neuen Anschluss, wenn auch Geräte wie das Mi8 Lite nun auch USB-C verbaut haben. Dieser wird meist gerne von anderen Herstellern auf Kosten des 3,5mm Klinken/Kopfhöreranschluss verbaut. Aber nicht bei Xiaomi, denn beim Note 7 erhaltet ihr noch beides und sogar den eingebauten Infrarot-Sensor. Schaut ihr seitlich auf das Gerät, fällt die herausstehenden Kamera deutlich auf. Selbst mit der mitgelieferten Hülle erhaltet ihr keinen kompletten Schutz für die Kamera, denn das Glas der Kamera-Optik steht immer noch ein wenig heraus. Somit liegt das Kamera-Glas auf dem Tisch auf und könnte leicht zerkratzen. Falls es euch stören sollte, müsst Ihr euch ggf. eine andere Hülle kaufen.

Fingerabdrucksensor

Der Fingerabdrucksensor hat eine gute Position und erkannte meinen Finger in 10 von 10 Fällen stets sauber und problemlos. Das Entsperren erfolgt in unter einer Sekunde sehr schnell. Da unser Testgerät eine China-Version ist, besitzt das Redmi Note 7 sogar FaceUnlock, welches erstaunlich präzise und schnell funktioniert. Auch mit einem Foto ließ es sich nicht austricksen. Mit der Global-Version wird dieses Feature wohl wieder wegfallen, da es aus Lizenzgründen von Xiaomi nicht verwendet werden darf.

Display

Das Redmi Note 7 besitzt ein 6,3 Zoll IPS LCD-Display mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixel. Dies ergibt ein Seitenverhältnis von 19.5:9. Die schmale 8mm Tropfen-Notch nimmt von der Displayfläche nur wenig Platz ein. Wie schon bei den Vorgängern verbaut Xiaomi hier wieder ein gutes LCD-Panel.  Die Farbwiedergabe und der Kontrast sind sehr gut, ebenfalls auch der Schwarzwert. Bei dunklen Hintergrund ist minimales Screenbleeding zu erkennen. Wie bei allen neuen Xiaomi-Geräten gibt es keine kapazitiven Tasten mehr, sondern nur noch reine On-Screen-Tasten. Diese lassen sich auf Wunsch in den Einstellungen komplett ausschalten und die Steuerung wird nur noch mit reinen Gesten ausgeführt. Somit erhaltet ihr tatsächlich die volle Displayfläche und habt keine störenden Tasten mehr. Der Touchscreen arbeitet ebenfalls sehr präzise, ich konnte keine Verzögerungen feststellen.

Redmi Note 7

Mit der Waterdrop-Notch kann auch ich diesmal hier sehr gut leben. Sie störte mich im Betrieb nicht. Bemängeln muss ich allerdings auch hier erneut, dass es Xiaomi immer noch nicht geschafft hat, die Notification-Icons an die Notch anzupassen. Und die Kerbe dieses Telefons ist ja nun mal wirklich sehr schmal. Leider zeigt MIUI das gleiche Verhalten wie bei den Geräten mit einer viel größeren Notch. Es wird im Standard nur die Uhr angezeigt und keine weiteren Icons, obwohl hier Platz genügend vorhanden sein sollte. Hier muss Xiaomi wirklich endlich handeln und die MIUI-Oberfläche anpassen.

Redmi Note 7

Displayhelligkeit

Die Displayhelligkeit ist auf mittlerem bis gutem Niveau, liegt aber doch etwas hinter einem Redmi S2 zurück. In der Realität reagiert die automatische Displayhelligkeit prompt und ohne Verzögerung. Im Sonnenlicht lässt sich das Display noch einigermaßen gut ablesen.

Farbe A2 Lite Redmi Note 6 Pro Redmi Note 7 Redmi S2 Xiaomi Mi8 OnePlus 5t
rot 102 100 105 104 152 218
blau 157 160 157 188 241 244
grün 273 269 274 314 370 478
weiß 530 522 526 588 770 751

Bedienung und Software

Das Redmi Note 7 kommt im Auslieferungszustand mit der aktuellen MIUI 10.2.8.0 Stable-Oberfläche auf Basis von Android 9.0 Pie. Das Patch Level ist ebenfalls recht aktuell mit 05.01.2019. Aktuell gibt es allerdings noch keine Global Version. Somit müsst Ihr euch aktuell mit einer englischen Oberfläche begnügen. Zumindest mit der App MoreLocale2 könnt Ihr die Apps auf Deutsch umstellen. Wie das geht könnt Ihr in unserer Anleitung nachlesen, denkt aber daran, dass Ihr vorher in den Entwicklereinstellungen das USB Security Debugging aktiviert habt. Später kann die Global Version natürlich auch wieder auf dasGerät geflasht werden, dafür müsst Ihr allerdings erst den Bootloader entsperren. MIUI Updates erhaltet ihr ganz normal via OTA, welche in der Stable-Version aber nicht ganz so häufig ausgerollt werden. Ab Werk sind allerdings hier in der China-Version auch ein paar unnötige chinesische Apps vorinstalliert, die sich aber auf Wunsch deinstallieren lassen. Ansonsten gibt es hier nur Widevine L3-Unterstützung, was ich aber auf so einem kleinen Display auch nicht weiter dramatisch finde.

Bedenkt allerdings, dass in der China-Version natürlich keine Google Dienste und der PlayStore vorinstalliert sind. Das müsst Ihr von Hand dann nachinstallieren oder ihr nutzt den Google Installer aus dem Mi-Store. In der Global-Version ist sind die „GApps“ dann natürlich enthalten.

Redmi Note 7

Ansonsten werden die üblichen MIUI 10-Features geboten, auf die ich jetzt nicht im Detail eingehen werde. Rein optisch ist MIUI sicherlich stark von Apples iOS inspiriert, aber es liefert im Gegenzug sehr viele zusätzliche Funktionen und Einstellungen, die sonst mit Stock-Android nicht möglich sind. Dazu gehören unter anderem die Rechteverwaltung für installierte Apps oder eine ausgeklügelte Energieverwaltung.

Leistung

Leistungstechnisch gibt es nicht viel Neues im Redmi Note 7. So setzt Xiaomi auch hier wieder auf bewährte Kost und verbaut den 2,2GHz Snapdragon 660 Octa-Core Prozessor mit Adreno 512 GPU von Qualcomm. Dieser besitzt 8x Kryo 260 Kerne. Beim internen Speicher setzt Xiaomi zwar nach wie vor auf eMMC 5.1, welcher aber im Test mit 180 MB/s Schreiben (Write) und 285 MB/s Lesen (Read) ausreichend schnell ist. Auch beim RAM gibt es eine kleine Neuerung, denn erstmals gibt es auch eine Variante mit 6GB LPDDR4X (sonst 3 oder 4GB). Dieser liegt mit mit einem Schnitt von 6,5Gb/s eher im unteren Geschwindigkeitsbereich. Im Betrieb merkt Ihr davon aber nichts und so läuft das ganze System absolut flüssig. Auch das Wechseln zwischen den Apps geht zügig vonstatten. Die ansonsten gute Leistung spiegelt sich auch im Antutu-Benchmark mit 142.812 Punkten wieder.

Redmi Note 7

Im Geekbench 4 schafft das Note 7 1622 Punkte im Single-Core-Benchmark und 5805 Punkte im Multi-Core-Benchmark. Das sind für ein MidRange-Smartphone in dieser Preisklasse gute Werte.

Selbst anspruchsvollen Spiele, wie Asphalt, Modern Combat etc. liefen auf hoher Detailstufe flüssig und ohne große Ruckler. Lediglich bei Pubg könnt ihr nur mit mittlerer Grafikeinstellung spielen.

Netz und Sprachqualität

Die Sprachqualität des Redmi Note 7 während eines Telefonats ist sehr gut, unsere Gesprächspartner konnten uns stets sehr gut verstehen. In der China-Version fehlt leider wieder das LTE Band 20 mit 800MHz. Die Empfangsleistung war stets sehr gut und es gab fast überall einen stabilen Empfang.

Netzstandards:
2G: 900/1800/1900 MHz
3G: 850/900/1900/2100MHz
4G LTE: B1,B3,B5,B7,B8

Redmi Note 7

Konnektivität

In Punkto WLAN bietet das Redmi Note 7 Dualband im Standard 802.11 b/g/n/ac 2.4GHz/5GHz. Damit sind theoretisch Übertragungen bis zu 1.5 Gigabit pro Sekunde möglich. Ansonsten wird noch noch Miracast, DLNA und Wifi-Direct geboten. Nur auf 2×2 MIMO muss der Besitzer verzichten. Die Übertragung läuft mit voller Leistung. Auf einen NFC-Chip müsst Ihr auch hier in dieser Preisklasse wieder verzichten. Schade, denn das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Beim GPS gibt es standardmäßig GPS, A-GPS, GLONASS und Beidou.  Der erste Fix war schnell binnen einer Sekunde erledigt. Dazu baute er zu vielen Satelliten eine stabile Verbindung auf.

Sound- & Audioqualität

Das Redmi Note 7 besitzt einen Mono-Lautsprecher auf der Unterseite und trotz des USB Type-C Anschluss zusätzlich einen 3,5mm Kopfhörer-Anschluss an der Oberseite. Der Lautsprecher liefert eine gute Lautstärke ohne dass er groß anfängt zu „schrabbeln“ oder kratzen. Klanglich müsst Ihr wie üblich Abstriche machen.Es fehlt einfach an Dynamik. Es klingt alles sehr linear und der Bass kommt nicht wirklich gut rüber. Mit Kopfhörern erhaltet ihr dann natürlich eine bessere Qualität, die nach den eigenen Vorlieben über Kopfhörer-Presets und einen Equalizer in den Einstellungen angepasst werden kann. Die Gesamtlautstärke könnte hier für meinen Geschmack etwas höher sein, geht aber als Audio-Setup insgesamt schon in Ordnung.

Redmi Note 7

Kamera

Bei der Dual-Kamera des Redmi Note 7 setzt Xiaomi auf den Samsung Isocell S5GM1 Sensor mit angeblichen 48 Megapixel und f/1.8 Blende, sowie auf einen 5 Megapixel Samsung S5K5E8 Sekundär-Sensor, welcher für die Tiefenschärfe zuständig ist. Unterstützt wird HDR, EIS und die eigene AI-Unterstützung. Für die Selfie-Freunde gibt es noch einen 13 Megapixel Omnivision OV13855 Sensor mit f/2.0 Blende.

Redmi Note 7

Leider sind die 48 Megapixel nur softwareseitig durch sogenanntes Pixelshift und die Aufnahmen werden nicht direkt in nur einer Aufnahme erzeugt. Xiaomi verwendet hier einen kleinen Software-Trick und legt hier lediglich vier Bilder mit a 12 MP übereinander. Zudem kann eine 48MP Aufnahme nur im Pro-Modus erzeugt werden, wenn es vorher aktiviert wurde. Einen riesen Unterschied zwischen den Fotos im Standard- oder 48MP Pro-Modus konnte ich nicht wirklich ausmachen. Die 48MP bringen vielleicht etwas mehr Details, aber das war es auch. Zudem verlängert sich die Auslösezeit entsprechend . Die umständliche Handhabung im Pro-Modus wird bis auf Fotografie-Enthusiasten wohl der Durchschnitts-Nutzer auf Dauer eh nie benutzen.

Ansonsten liefert die Kamera im Standard-/Automodus auch so sehr gute Ergebnisse ab. Die Fotos haben eine gute Schärfe und Kontrast, wenn die Lichtverhältnisse gut sind. Die Farben sind leicht erhöht, als es in der Realität tatsächlich ist. Das fällt auch hier wieder auf, wenn ihr die AI dazuschaltet. Aber das ist wohl auch so gewollt und soll die Bilder stimmiger wirken lassen. Essen, Pflanzen, Portraits und Nahaufnahmen gelingen damit sehr gut und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Bei großen Panoramas oder Landschaftsaufnahmen wird es zu den Rändern hin schnell unscharf. Gelegentlich tendiert die Kamera etwas überzubelichten und es gibt leichte weiße Ränder, aber das hält sich in Rahmen. Der Portrait-Modus (Bokeh) funktioniert hier ebenfalls wieder sehr gut. Der Effekt klappt in 9 von 10 Fällen direkt beim ersten Versuch und überzeugt auch von der Qualität. Das fokussierte Objekt ist auch an den Rändern noch sehr scharf.

Selbst im LowLight schafft es die Kamera noch etwas aufzufangen, wenn auch es hier Grenzen für die Linse gibt.

Frontkamera

 

 

Akkulaufzeit

Die Redmi-Note Serie ist besonders bekannt für Ihre hohe Akkukapazität. Auch das Note 7 hat einen großen 4.000mAh Akku. Gepaart mit dem Snapdragon SoC und der sehr gut optimierten MIUI-Oberfläche wird so eine sehr gute Laufzeit geboten. Das zeigen schon synthetische Akku-Benchmarkergebnisse wie PCMark mit 11.45 Stunden und Geekbench 4 mit 6 Stunden. In der Realität und nach ca 10 Tage Nutzung schaffte ich als Heavy-User knapp 1.5 Tage. Das Smartphone wird euch auf jeden Fall über den Tag bringen. Mit dem mitgelieferten 5V/2A EU-Netzteil lässt sich das Gerät von 1% auf 100% in etwa 1,5 Stunden mit Quick-Charge 3.0 Netzteil wieder aufladen (30 Min. = 40%, 60 Min. = 78%).Redmi Note 7

Fazit Redmi Note 7

Mit dem Hintergedanken, dass Xiaomi das neue Redmi Note 7 als eigene Marke etablieren will, gehen sie mit diesem Gerät genau den richtigen Weg. Soviel Premium in der Mittelklasse für einen Preis um die 200€ findet ihr sonst bei keinem Hersteller. So dürfte das Smartphone auch recht alternativ los sein, wenn die Global-Version erscheint und sich die Krone in der Mittelklasse holen. Naja, wenn ihr es genau nehmt, dann holt sich Xiaomi immer nur die Krone von seinen vorherigen oder anderen Mittelklasse-Geräten und reicht diese an das Aktuelle weiter. ;)

So ist das Note 7 endlich mal ein richtiges Upgrade der Serie, wenn auch Xiaomi noch auf den älteren Snapdragon 660-Prozessor setzt. Macht aber nichts, denn in Kombination mit dem schnellen LPDDR4X RAM und dem schnellen eMMC 5.1 Speicher erhaltet Ihr ein sehr performantes Gerät. Auch die Akkulaufzeit ist gewohnt hervorragend und endlich erhaltet Ihr hier den lang ersehnten USB Type-C Anschluss. Und das nicht mal auf Kosten eines 3,5mm Klinkenanschlusses, der ist nämlich nach wie vor vorhanden.

Einen großen Sprung macht das Gerät auch in Sachen Kamera, so übertrifft es hier die Vorgänger doch deutlich, was die Qualität und Schärfe angeht. Lediglich bemängeln muss man die beworbenen 48 Megapixel, denn die werden nur mit 4x 12MP Pixelshift in Software erzeugt und ergeben so nicht wirklich bessere Fotos.

Auch sonst stimmt das Rundum-Paket des Gerätes. Ein tolles großes Display mit nur einer Tropfen-Notch, aktuelles OS und Top Verarbeitung im edlen Design sind mehr als ordentliche Features. Lediglich auf NFC müsst Ihr nach wie vor verzichten. Somit ist das Redmi Note 7 aktuell das beste Mittelklasse-Smartphone auf dem Markt und erhält von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

 

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Redmi Note 7
Xiaomi Redmi Note 7 Testbericht
Display9
Performance9.4
Kamera9.5
Akkulaufzeit9.4
Software9
Verarbeitung9.4
Preis-Leistung9.6
Positiv
Gutes Display
Sehr gute Dual-Kamera
Gute Frontkamera
Sehr gute Leistung
Top Verarbeitung
Sehr gute Akkulaufzeit
Schneller Fingerabdruck
3,5mm Klinkenanschluss
Negativ
Face-Unlock nur CN-Version
Kein LTE Band 20
Keine echten 48 Megapixel
9.3
Score

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