Da Android Wear in Version 2.0 nun endlich Fahrt aufnehmen soll, darf es an passender Hardware nicht fehlen. ZTE hat mit der Quartz nun ein vergleichsweise günstiges Modell vorgestellt, das bereits in den nächsten Tagen in den USA erhältlich sein wird.

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Bisher bleibt nicht nur der Smartwatch-Markt insgesamt, sondern Android Wear im Besonderen hinter den Erwartungen zurück, anders kann man die diversen Statistiken zu diesem Thema kaum interpretieren. Während Fitness-orientierte Wearables wie das Xiaomi Mi Band oder diverse Fitbit-Modelle ihre Marktanteile stetig ausbauen können, scheint das Interesse an den erweiterten Funktionalitäten einer Smartwatch eher zurückhaltend. Nachdem Pebble an Fitbit überging und nach zahlreichen Verzögerungen Android Wear 2.0 endlich veröffentlicht wurde, kam zuletzt aber dann doch wieder etwas Bewegung in den Markt.

Die neue Version debütierte bekanntlich auf den beiden LG-Modellen und nun mischt auch ZTE erstmals mit, nachdem man zuvor auf Tencent OS vertraut hatte. Nun soll ein Snapdragon Wear 2100 Prozessor, der auf 768MB RAM und 4GB internen Speicher zurückgreifen kann, dafür sorgen dass Android Wear auf der ZTE Quartz angenehm zu bedienen ist. Außerdem beherbergt das IP67-zertifizierte und 89 Gramm leichte Gehäuse ein rundes und 1,4 Zoll großes AMOLED-Display (400×400 Pixel), sowie einen Akku mit einer Kapazität von 500mAh Akku, der über ein passende Ladeschale aufgeladen werden kann. Mikrofon und Lautsprecher sowie der Google Assistant finden sich ebenfalls und auch an WiFi, GPS, LTE und Bluetooth 4.1 hat man gedacht.

Die Quartz kommt aber ohne NFC aus – was insbesondere für den amerikanischen Markt ärgerlich ist, wo die neue Smartwatch erstmal erhältlich sein wird. Android Pay fällt damit wohl flach. Leider bietet ZTE auch keinen Pulsmesser, womit die Uhr beispielsweise für meine Zwecke eher ungeeignet wäre. Der Grund, dass man diese Kompromisse eingehen muss, dürfte sich in dem vergleichsweise niedrigen Preis der Uhr finden lassen: Unter 200 Dollar soll die Smartwatch kosten, was ehrlich gesagt aber noch immer nicht eben günstig ist. Bleibt zu hoffen, dass man mit Android Wear 2.0 mittlerweile zumindest über den Tag kommt und die Kinderkrankheiten der vorherigen Versionen Geschichte sind.