300 Euro für Familien mit Kindern vom Staat! Manuela Schwesig fordert Familiengeld

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat sich im Zuge der aktuellen Corona-Krise für eine bessere Unterstützung von Familien mit Kindern ausgesprochen. Dabei fordert Schwesig ein Familiengeld von 300 Euro während der Coronakrise. Einen Vorschlag den Schwesig bereits in ihrer Zeit als Bundesfamilienministerin gemacht hatte.

Schwesig fordert Familiengeld von 300 Euro

Besonders Familien mit Kindern haben in der Corona-Krise zu kämpfen. Denn viele Schulen und Kindergärten sind noch immer geschlossen, während die Eltern wieder ihrer Arbeit nachgehen müssen.“Der Zustand für die Familien geht so nicht weiter. Viel bleibt bei den Frauen hängen. Wir müssen jetzt die Kitas und Schulen für alle Kinder schrittweise öffnen. Ich fordere auch erneut ein ‚Familiengeld‘.“ Die ehemalige Bundesfamilienministerin verwies in einem Video darauf, dass sie diesem Vorschlag bereits in ihrer letzten Legislaturperiode als Familienministerin auf den Weg bringen wollen, der Vorschlag jedoch unter anderem am Veto von Bundeskanzlerin Angela Merkel gescheitert war.

Familiengeld als Unterstützung zur Betreeuung der Kinder gedacht

Schwesig machte deutlich, dass die Betreuungszeiten im Augenblick durch die Krise um das Coronavirus stark eingeschränkt seien und dieses Geld für die Eltern gedacht ist, die sich in dieser Zeit verstärkt um ihre Kinder kümmern müssten. „Alle sollten das Geld bekommen, wenn sie sich in dieser Zeit auch um ihre Kinder kümmern — in Höhe von 300€ im Monat“, erklärte Schwesig in einem Interview. „Wir werden nicht die Betreuungszeiten, wie vor der Krise, so schnell wieder gewährleisten können. Das Familiengeld kann gerade Frauen helfen, damit sie mehr Zeit für die Kinderbetreuung haben. So könnte man insgesamt Beruf und Job besser vereinbaren.“ Man wird sehen, ob sich Schwesig diesmal mit ihrem Vorschlag durchsetzen kann.