Bluttat in Duisburg: Islamistischer Messer-Angreifer verübte auch Mord


Verbindung zwischen Fitnessstudio-Angriff und Mord vermutet

Die Ermittler hatten bereits vermutet, dass es eine Verbindung zwischen dem islamistischen Messer-Angreifer aus einem Duisburger Fitnessstudio und einem Mord gab. Nun ist diese Verbindung bewiesen: Der Mann hat zuvor Irfan D. erstochen.

Schuhabdruck führt zu Tatverdächtigem

Bei einer Wohnungsdurchsuchung des tatverdächtigen Syrers Maan Dahtal fanden die Ermittler Schuhe, die zu einem Schuhabdruck in der Blutlache eines weiteren Tatorts passen könnten. Eine Labor-Untersuchung des Landeskriminalamts ergab, dass an der Schuhsohle des Terrorverdächtigen die DNA des getöteten Irfan D. gefunden wurde.

Mögliche Verhinderung weiterer Bluttaten

Durch die schnelle Festnahme nach der Messerattacke im Fitnessstudio konnten möglicherweise weitere schreckliche Bluttaten verhindert werden. Der Syrer sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft, nun soll ein weiterer Haftbefehl wegen Mordes dazukommen.

Terroristisches Motiv wird geprüft

Die Ermittler prüfen auch, ob bei den Angriffen ein terroristisches Motiv vorlag. Auf dem Handy von Maan Dahtal wurden islamistische Fotos und Schriften gefunden, die er unter falschem Namen bei Facebook gepostet hatte. Auch handschriftliche Notizen in seiner Wohnung deuten auf eine islamistische Gesinnung hin.

Festnahme nach fünf Tagen

Maan Dahtal wurde nur fünf Tage nach dem Angriff im Fitnessstudio in seiner Wohnung von einem SEK überwältigt. Nachbarn hatten ihn auf Überwachungsfotos wiedererkannt.

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