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Bus voller Schüler stürzt Böschung hinab – Bedrückende Szenen auf der Autobahn

Ein gewöhnlicher Montagmittag verwandelte sich in ein Szenario des Schreckens. An einer Anschlussstelle der A9 kam es zu einem schweren Unfall mit einem Reisebus. An Bord des verunglückten Fahrzeugs befanden sich zahlreiche Kinder. Erst nach und nach wurde das ganze Ausmaß des Unfalls deutlich.

Bus durchbricht Leitplanke und kippt um

Der Reisebus, der aus Bayern kam, driftete aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn. Er durchbrach eine Leitplanke, stürzte mehrere Meter eine Böschung hinab und blieb schließlich auf der Seite liegen. Das tonnenschwere Fahrzeug war mit rund 40 Schülern im Alter von 12 bis 14 Jahren sowie fünf Erwachsenen besetzt.

Großeinsatz der Rettungskräfte – Hubschrauber vor Ort

Innerhalb kürzester Zeit rückten Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei mit einem Großaufgebot an. Auch ein Rettungshubschrauber landete direkt an der Unfallstelle. Die Abfahrt Schleiz, an der sich das Unglück ereignet hatte, wurde vollständig gesperrt. Viele der Kinder standen unter Schock und wurden in Decken gehüllt, bevor sie in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Insgesamt wurden etwa 40 Kinder und fünf Erwachsene leicht verletzt. Eine erwachsene Person erlitt schwere Verletzungen und wurde per Hubschrauber abtransportiert.

Schüler aus Berlin betroffen – Ursache weiter unklar

Nach Informationen vor Ort handelte es sich bei den Insassen um Schüler eines Berliner Gymnasiums. Ein zweiter Reisebus der Gruppe war ebenfalls unterwegs, blieb jedoch unversehrt. Warum es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Ein Gutachter wurde zur Klärung hinzugezogen, die Ermittlungen dauern an. Der Verkehr auf der Autobahn selbst blieb unbeeinträchtigt, während die Rettungs- und Bergungsarbeiten weiterliefen.


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