Claus Kleber: TV-Aus beim ZDF „heute journal“ – das Ende einer Ära!

Wieder einmal kündigt eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Nachrichtensendungen seinen Abschied an. Denn wie jetzt bekannt wird, hört Claus Kleber beim ZDF auf! Der bekannte Nachrichtensprecher geht zum Jahresende von Bord um sich seiner Familie und seinen Hobbys zu widmen.

Claus Kleber verlängert Vertrag beim ZDF nicht

Auch beim ZDF endet zum Jahresende eine Ära. Denn der bekannte Nachrichtensprecher Claus Kleber (65) verlässt nach insgesamt 19 Jahren das „heute-journal“. Am Ende des Jahres will Kleber endgültig seine Rente antreten. Dann heißt es für ihn weniger Anzug, weniger Krawatte und dafür mehr Zeit mit seiner Frau Renate. Und dann hat Kleber endlich mehr Zeit, um mit seinem Segelboot ausgedehnte Segeltouren zu unternehmen. Im Vorjahr war der Moderator der Bitte der ZDF-Chef-Etage nachgekommen und hatte seinen Vertrag um ein weiteresJahr verlängert. Diesmal jedoch hat Kleber das Angebot ein weiteres Jahr anzuhängen und damit die 20 Jahre vollzumachen abgelehnt. Ein Engagement bei einem anderen Sender sei ebenfalls nicht geplant. „Claus Kleber ist noch bis Ende des Jahres für das ‚heute-journal‘ im Einsatz. Jetzt stehen zunächst ein politisch spannender Sommer und eine Bundestagswahl bevor – und unter anderem darauf ist sein journalistisches Augenmerk gerichtet“, erklärte ein Sprecher des ZDF. Kleber selbst und ZDF-Intendant Thomas Bellut haben sich bisher nicht zum bevorstehenden Abschied geäussert.

So lief die Karriere von Claus Kleber

Der studierter Jurist Claus Kleber hatte schon während seiner Zeit an der Universität Tübingen als freier Mitarbeiter beim Südwestfunk gearbeitet. Im Jahr 1985 wurde er dann Leiter des Südwestfunkstudios in Konstanz. Bei der ARD leitete er die wichtigen Auslandsbüros in Washington und London, bevor er sich zu einem Wechsel zum ZDF entschied. Dort ging er erstmals am 3. Februar 2003 beim „heute-journal“ auf Sendung. Seine gemeinsamen Moderationen mit Gundula Gause erreichten Kult-Status und wurden gar in Comedy-Sendungen parodiert. Kleber galt immer als Mann der offenen Wiorte und eckte deshalb auch hin und wieder einmal an. Zuletzt hatte Kleber 2017 die

deutschen Schrebergärtner mit einem „Reichsfahnen-Spruch“ gegen sich aufgebracht. Bei Twitter (Motto: „Was ich hier schreibe, geht auf meine Kappe“) kommentiert Kleber gerne politische Themen aus privater Sicht. 2007 hatte Kleber das Angebot als Chefredakteur beim „Wir“ einzusteigen. „Fernsehen ist mein Medium“, lehnte Kleber damals ab. Mit fast 500 000 Euro Jahresgehalt zählt Kleber in Deutschland nach Informationen der „SZ“ zu den bestbezahlten Nachrichten-Gesichtern im TV. Ab dem neuen Jahr hat Kleber dann also reichlich Zeit sich um seine Familie und seine Hobbys zu kümmern.

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