Deutschland: Ein Drittel aller Corona-Neuinfektionen kommen aus diesem Bundesland!

Am Tag nach der Bundestagswahl hat das Robert-Koch-Institut knapp 3.000 Neue Infektionsfälle durch das heimtückische Coronavirus gemeldet. Während die Situation in einem Großteil des Bundesgebiets kontrolliert erscheint, weist ein Bundesland einen Inzidenwert über 100 auf. Ein anderes Bundesland ist hingegen alleine für ein Drittel aller Neuinfektionen verantwortlich.

Corona-Situation in Deutschland ist weiter unter Kontrolle

Durch die Impfungen und das gute Wetter der letzten Tage scheint die Situation rund um das Coronavirus auch weiter gut kontrolliert zu sein. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Deutschland zur Zeit bei 61,7 und damit auf einem ziemlich niedrigen Niveau. Doch die Lage ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Vergleich dazu waren die Zahlen vor einem Jahr aber deutlich niedriger. Damals lag der Inzidenzwert ohne Impfungen bei 13,4. Bei einem Blick auf die einzelnen Bundesländer werden die Unterschiede deutlich. So liegt die Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 30,3 währen Bremen einen Inzidenzwert von 109,4 aufweist.

Ein Drittel aller neuen Corona-Fälle wurden aus Bayern gemeldet

Schaut man sich die Infektionaszahlen noch detaillierte an, erkennt man, dass alleine ein Drittel aller am Montag gemeldeten Infektionen aus Bayern stammen. Insgesamt wurden 3.022 Covid-19-Erkrankungen während der letzten 24 Stunden registriert. 955 Infektionen stammen dabei aus dem süddeutschen Bundesland. Auch in Bayern liegt der Inzidenzwert über dem Durchschnittswert von Deutschland. Dort liegt der Inzidenzwert zur Zeit bei 82,8. Wieso in Bayern zur Zeit übermässig viele Fälle gemeldet werden, ist bisher noch nicht ganz klar. So kann es sich zum Beispiel um einen Meldeverzug handeln. Allerdings ist dies bei den im Vergleich zu anderen Bundesländern erhöhten Inzidenzwerten wenig wahrscheinlich. Ein weiterer Grund könnten die gerade beendeten Sommerferien sein. Auch in anderen Bundesländer waren unmittelbar nach dem Ferienende höhere Infektionszahlen gemeldet worden. Auch weil dann in den Schulen natürlich wieder regelmässig getestet wird. Darauf würde auch der Fall von Baden-Württemberg passen. Dort sind die Zahlen ähnlich hoch wie in Bayern und auch dort sind die Ferien Mitte September zu Ende gegangen

Höchster Inzidenzwert in Bremen

Doch den bundesweit höchsten Infektionswert weist Bremen auf. Dort ist der Inzidenzwert auf 109,4 in die Höhe geschossen. Experten sind dabei, die Ursachen für den Anstieg zu identifizieren. „In Bremerhaven sind viele Seeleute aus verschiedenen Ländern unterwegs, die sich in Kneipen und anderswo unter die Leute mischen“, glaubt Hajo Zeeb, ein Epidemiologe des Leibniz-Instituts. Denn in anderen Bundesländern sind die Zahlen deutlich niedriger. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein liegen die Inzidenzwerte noch immer unter 40. Zuletzt wurde in Schleswig-Holstein dehalb sogar die Verpflichtung zur Erhebung von Kontaktdaten in der Gastronomie aufgehoben. Eine Entscheidung, die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Schleswig-Holstein (Dehoga) begrüßt wurde. „Jetzt haben wir nur noch die 3G-Kontrolle, danach sind wir wieder so frei wie vorher“, ließ ein Sprecher verlauten.

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