Dieses Parkinson Symptome zeigen sich schon viele Jahre vorher – doch niemand beachtet sie!

Dieses Anzeichen von Parkinson könnte sich bis zu 20 Jahre vor der Diagnose zeigen! Es ist ein Symptom, das bei den meisten Betroffenen irgendwann auftritt – darrauf müssen Sie achten

Parkinson – schwierige Diagnose, aber dieses Symptom kann es zeigen

Wenn Sie an Parkinson erkrankt sind, kann es Jahre dauern, bis Sie überhaupt diagnostiziert werden, da die Symptome in der Regel allmählich beginnen und mit der Zeit fortschreiten. Viele Betroffene bemerken erst dann, dass sie an der Krankheit leiden, wenn sich ein Zittern der Hand entwickelt. Dies ist zwar eines der bekanntesten Symptome der Parkinson-Krankheit, aber vielleicht nicht Ihr erstes. Im Laufe der Jahre hat die Forschung herausgefunden, dass es ein Anzeichen für diese fortschreitende Erkrankung des Nervensystems gibt, das dem Zittern um bis zu 20 Jahre vorausgehen kann. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was tatsächlich Ihr erstes Symptom der Parkinson-Krankheit sein könnte.

Dieses ungewöhnliche Symptome kann ein Hinweis sein!

In einer oft zitierten Studie aus dem Jahr 2009, die in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde, wurde untersucht, ob Verstopfung dem Auftreten der motorischen Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit wie Tremor und Steifheit vorausgehen kann. Die Forscher untersuchten die Daten von fast 200 Patienten, die zwischen 1976 und 1995 an der Krankheit erkrankt waren, sowie von 200 Kontrollpersonen ohne Parkinson-Erkrankung.

Der Studie zufolge war die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten mit Parkinson in der Vergangenheit an Verstopfung litten, fast doppelt so hoch wie bei Menschen ohne die Krankheit – wobei sich dieser Zusammenhang bereits Jahrzehnte vor der offiziellen Diagnose zeigte. „Tatsächlich blieb der Zusammenhang signifikant, wenn man ihn auf Verstopfungen beschränkte, die mehr als 20 Jahre vor dem Ausbruch der Parkinson-Krankheit dokumentiert wurden“, so die Forscher.

Darauf müssen Sie achten

Die normale Zeitspanne zwischen den Stuhlgängen variiert stark von Person zu Person“, so WebMD. Manche Menschen haben bis zu dreimal am Tag Stuhlgang, während andere nur ein paar Mal pro Woche Stuhlgang haben. Verstopfung wird also von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen, da sie einfach bedeutet, dass Ihr Stuhlgang seltener ist, als es für Ihren Körper normal ist.

Laut WebMD sind drei oder mehr Tage ohne Stuhlgang in der Regel zu lang, da der Stuhlgang dadurch härter und schwieriger wird, was wiederum zu Verstopfung führt. Bei Verstopfung können Sie auch Symptome wie Anstrengung, harte oder kleine Stühle, das Gefühl, dass nicht alles herauskommt, oder einen aufgeblähten Bauch verspüren.

Die meisten Menschen mit der Parkinson-Krankheit leiden irgendwann unter Verstopfung.

Eines der häufigst berichteten Symptome

Unabhängig davon, ob Sie schon früh an Verstopfung leiden oder nicht, werden Sie dieses Symptom wahrscheinlich irgendwann erleben, wenn Sie an Parkinson erkrankt sind. Nach Angaben der Kanadischen Gesellschaft für Darmforschung ist Verstopfung eines der am häufigsten berichteten gastrointestinalen Symptome der Krankheit. Etwa 60 bis 80 Prozent der Parkinson-Patienten leiden unter diesem Symptom als Folge ihres Gesundheitszustands.

„Bei Parkinson kann Verstopfung ein Teil des Krankheitsprozesses sein. Parkinson kann das autonome Nervensystem beeinträchtigen, ein Netzwerk von Nerven, das Körperfunktionen steuert, die wir nicht bewusst kontrollieren, wie Blutdruck und Verdauung“, erklärt die Michael J. Fox Parkinson’s Foundation auf ihrer Website. „Wenn sich die Bewegung des Verdauungstrakts bei Parkinson verlangsamt, kann es zu Verstopfung kommen. Neuere Forschungen haben auch Veränderungen der Darmbakterien (des Mikrobioms) mit der Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht; diese Störungen können zur Verstopfung beitragen.“

Weitere Symptome möglich

Es gibt einige nicht-motorische Symptome, die ebenfalls zu den frühesten Anzeichen von Parkinson gehören können, schreibt Healthline. Zu diesen Symptomen gehören neben Verstopfung auch ein nachlassender Geruchs- und Geschmackssinn, Schlaf- und Stimmungsstörungen, Schwindel und Ohnmacht. Laut der Parkinson-Stiftung können diese Symptome auch schon Jahre vor der Diagnose von Parkinson auftreten“.

Im späteren Krankheitsverlauf können auch andere, nicht bewegungsbezogene Symptome auftreten, wie z. B. kognitive Veränderungen, übermäßiges Schwitzen, Müdigkeit, vermehrte Schuppenbildung, Benommenheit, Schmerzen, Harn- und Sehprobleme sowie Gewichtsverlust.

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