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Düsseldorfer Drogenboss in Barcelona erschossen! 4 Schüsse beenden kriminelle Karriere!

In Barcelona wurde Ilmettin A. (34), ein deutsch-türkischer Drogen-Baron, offenbar Opfer eines professionellen Attentäters. Die Tat ereignete sich am Samstag in der Nähe des olympischen Dorfes, nur wenige Meter vom Mittelmeer entfernt.

Düsseldorfer Drogenbaron in Barcelona erschossen

Ein Mann mit einer Schalldämpfer-Pistole lauerte dem aus Nordrhein-Westfalen angereisten Deutsch-Türken in der Rambla de Prim auf. Als Ilmettin A. den Killer bemerkte, versuchte er zu fliehen, doch der Attentäter feuerte fünf Schüsse ab, wovon vier den Kopf und einer den Körper trafen. Ilmettin A. brach an einer Straßenecke zusammen und verstarb noch am Tatort. Der Mord sorgte in der Türkei für großes Aufsehen und löste einen Skandal aus, da Ilmettin A., bekannt als "Tekin Kartal", als Kopf einer Drogenbande galt, die angeblich für 90 Prozent der Heroin-Lieferungen nach Großbritannien verantwortlich war. Trotz seiner kriminellen Machenschaften wurde er von einer Spezialeinheit des türkischen Militärs in sozialen Medien geehrt.

Drogenkartell soll Killer angeheuert haben

Bekannt wurde "Tekin Kartal" in der Türkei im Jahr 2021, als er angeblich in eine Schießerei in Istanbul verwickelt war, bei der ein unbeteiligter Juwelier getötet wurde. Anfang 2023 floh er vor der türkischen Polizei nach Deutschland und soll zuletzt in Düsseldorf gelebt haben. Kurz vor seinem Tod reiste Ilmettin A. nach Barcelona, möglicherweise auf Einladung eines lateinamerikanischen Kartells, das ihn wegen eines missglückten Drogen-Geschäfts in Millionenhöhe in die katalanische Metropole bestellt haben soll. Die Drogenhändler aus Honduras oder El Salvador verdächtigten ihn offenbar, geliefertes Heroin und/oder Kokain nicht bezahlt oder gestohlen zu haben. Ilmettin A. glaubte, die Angelegenheit klären zu können, doch für das Kartell war sein Tod anscheinend bereits beschlossene Sache, und das "klärende Gespräch" entpuppte sich als blutige Falle.