Freude für Eltern! Studie belegt – lediglich geringes Ansteckungsrisiko bei Kita-Kinder!

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr des Coronavirus bei den kleinen Kindern in den Kindertagesstätten? Bereits seit Monaten herrschte in dieser Frage selbst bei Experten Uneinigkeit. Doch nun legt eine Studie der Universität Frankfurt offenbar offen, dass für die kleinen Kinder offenbar nur ein sehr geringes Ansteckungsrisiko mit dem gefährlichen Coronavirus besteht.

Studie zeigt nur geringes Ansteckungsrisiko für Kinder in Kitas

Unter dem Namen „Safe-Kids-Studie“ hatte die Universität Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem hessischen Sozialministerium insgesamt 825 Kinder und 372 Mitarbeiterinnen von 50 Kitas in Hessen über einen Zeitraum von 12 Wochen immer wieder auf das neuartige Coronavirus getestet. Die Ergebnisse der Studie hatte die Universität Frankfurt dann am Mittwoch vorgestellt. Bei dieser Studie habe es lediglich zwei positive Corona-Tests gegeben. In beiden Fällen war das Virus bei Erzieherinnen festgestellt worden. Allerdings sei die Rate der Neuinfektionen während des Zeitraums der Studie (18. Juni bis 10.September) landesweit sehr niedrig gewesen. Aus diesem Grund könne man die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf die aktuelle Situation auf ein Umfeld mit hoher Inzidenz übertragen. Allerdings waren die Zahlen nach den hessischen Sommerferien auch während des Zeitraums der Studie noch gestiegen. „In den zwölf Wochen Beobachtungszeitraum hat sich wohl keines der mehr als 800 untersuchten Kinder infiziert“, erklärt Studienleiterin Sandra Ciesek gegenüber der Zeitung „Die Zeit“. „Die Wahrscheinlichkeit scheint also extrem gering zu sein, dass sich Kinder anstecken“, folgert Ciesek.

Coronavirus weist offenbar Unterschiede zu Erkältung und Grippe auf

Nach den Ergebnissen der Studie scheint das Coronavirus Sars-CoV-2 damit offenbar ziemliche Unterschiede zu Erkältungen oder einer Grippe aufzuweisen. Denn diese Infektionskrankheiten verbreiten sich normalerweise im Umfeld von Schulen oder Kindergärten rasend schnell, wie die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt weiter ausführte. „Ausgerechnet bei Sars-CoV-2 scheint das aber nicht so zu sein“, fasst Ciesek die Beobachtungen der Studie zusammen. Bei der „Safe-Kids-Studie“ waren den Eltern der Kinder und den Mitarbeiter der Kitas einmal pro Woche einen Wangenabstrich zur Untersuchung abgenommen worden. Bei den Kindern wurde jede Woche ein Analabstrich vorgenommen, um die Ausscheidung von Sars-CoV-2 nachzuweisen. Bei den Kindern waren sämtliche Proben negativ ausgefallen.

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