Krieg? Russen mit massiver Truppenbewegung in Richtung Ukraine – Was plant Putin?

In den letzten Tagen sind in Russland massive Truppenbewegung beobachtet worden. Offenbar setzt der russische Präsident Putin ein großes Aufgebot an Material und Soldaten in Richtung Ukraine in Bewegung. Eskaliert der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland erneut? Droht sogar ein bevorstehender Krieg?

Russlands Armee verlegt Truppen in Richtung Ukraine

Was plant der russische Präsident Putin? In den letzten Tagen konnte man in Westrussland massive Truppenbewegungen von Waffen und Soldaten in Richtung ukrainische Grenze beobachten. Zahlreiche verifizierte Videos aus den Regionen Westrusslands bestätigen die Truppenbewegungen und wurden in den sozialen Netzwerken hochgeladen. Offenbar handelt es sich bei denn verlegten Gegenständen aber nicht nur um Angriffswaffen. Vielmehr deutet logistische Material auch auf einen Feldzug Richtung Westen hin. Denn neben Waffen werden scheinbar auch Brückenbau-Material, Kommunikationsanlagen und Militärkrankenwagen in Richtung Westen verlegt. Zum Transport der Truppen nutzt die russische Regierung nicht nur das Straßen- sondern auch das Eisenbahnnetz des Landes aus. Bereits seit 2014 schwillt ein Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Damals hatte Russland die Halbinsel Krim annektiert und einen bewaffneten Konflikt im Donbass losgetreten. Noch immer kommt es zu Auseinandersetzung zwischen russischen und ukrainischen Truppen. Vor wenigen Tagen waren 9 ukrainische Soldaten bei russischen Angriffen ums Leben gekommen.

Landwirtschaftsministerium protestiert

Wie massiv die Truppenbewegungen sind zeigt eine Beschwerde des russische Landwirtschaftsministerium. Dies bemängelte in den vergangenen Tagen, es gebe zur Zeit keinen einzigen Schwertransport-Waggon, um die benötigten Traktoren für die Landwirtschaft in den weitläufigen Erntegebieten des Landes zu bewegen. Die russische Zeitung „Kommersant“ hatte über dieses Probleme berichtet. Quellen haben der Zeitung verraten, dass ein Großteil der rund 16 000 Bahnwaggons „derzeit für den Transport von Militär- und Spezialfracht verwendet werden“. Vom Kreml und dem russischen Verteidigungsministerium gibt es bisher keine Stellungnahme zu den Vorgängen. „Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation setzt aufgrund der Provokation der Streitkräfte der Ukraine an der russischen Grenze dringend militärische Ausrüstung auf der Krim ein“, hieß er aus russischen Militärkreisen, ohne jedoch auf die Art der „Provokation“ der Ukraine einzugehen. Die massive Truppenbewegung haben bereits zu erhöhter Nervosität in der Ukraine und auch in den USA geführt.

USA in großer Sorge wegen russischen Trupppenbewegungen

Offenbar ist man nun auch in den USA alarmiert über die Vorgänge in Russland. Aus diesem Grund hat die US-Armee ihre Streitkräfte in Europa in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, wie die angesehenen Tageszeitung „New York Times“ berichtet. Offenbar gab es auch bereits direkten Kontakt zwischen den amerikanischen und den russischen Streitkräften. So soll der Generalstabschef der Vereinigten Staaten, Mark Milley, bereits am Mittwochabend mit seinem russischen Amtskollegen Waleri Gerassimow telefoniert haben. Diesem wurde mitgeteilt, dass man von Seiten der USA die russischen Truppenverlegungen in Richtung Ukraine mit großer Sorge beobachte und weiter im Auge behalten würde. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken sagte Ukraine beim Gespräch mit seinem Amtskollegen Dmytro Kuleba die Unterstützung der USA in der Krise zu. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Krise nicht ausser Kontroller gerät.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.