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Merkel Berater sicher: Russische Atomdrohungen zielen auf Deutschland ab!

Könnte die Welt tatsächlich am Rand einer neuen Atom-Katastrophe stehen? Am Dienstag hatte der russische Präsident Wladimir Putin erneut mit dem Einsatz von Atomwaffen und taktische Nuklearwaffen gedroht. Nun äußert sich ein ehemaliger Berater von Altkanzlerin Angela Merkel zu dem Thema und weist auf die unabsehbaren Folgen hin, falls Wladimir Putin seine Drohung tatsächlich umsetzt.

Einsatz von Atomwaffen hätte katastrophale Konsequenzen

Nun gibt Christoph Heusgen (67) seine Einschätzung der aktuellen Lage ab. Von Seiten der USA haben man Russland deutlich zu verstehen gegeben, dass die Nutzung nuklearer Waffen katastrophale Konsequenzen für Russland hätte. In diesem Zusammenhang kommt Heusgen zu dem Schluss, dass die russischen Generäle die selbstmörderischen Anordnungen zum Einsatz von Atomwaffen wohl kaum umsetzen würden. Mit einem solchen Akt würde sich Putin selbst weltweit isolieren. Nicht einmal die Chinesen würden Russland den Einsatz von Atomwaffen durchgehen lassen. Dass Putin trotzdem weiter mit dem Einsatz der Waffen droht sei nach Ansicht Heusgens allerdings kein Zufall. Denn diese Drohung zielt vor allem auf Deutschland ab. Mit dieser Drohung sollen Ängste geschürt werden, damit Druck auf die deutsche Regierung ausgeübt wird, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. “Wir sind zurück in der Logik des Kalten Krieges“, analysiert Heusgen.

Heusgen fordert NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine

In diesem Zusammenhang forderte Heusgen den Westen auf, eine schnelle Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO voranzutreiben. Noch im Jahr 2008 hatte Angela Merkel gegen einen solchen Schritt ihr Veto eingelegt. Mittlerweile habe sich die Situation wegen Putins Völkerrechtsbruch allerdings grundsätzlich geändert, erklärt Heusgen. Am Dienstag hatte auch der amerikanische Präsident Joe Biden Russland noch einmal mit deutlichen Worten vor einem Einsatz von Atomwaffen gewarnt und einen solchen Schritt als “unglaublich schweren Fehler“ bezeichnet. Ins gleiche Horn stieß auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Dieser forderte Russland dazu auf keine falschen Vorwände für eine Eskalation des Konflikts zu suchen. Die russische Behauptung, dass die Ukraine auf ihrem Staatsgebiet den Einsatz einer “schmutzigen Bombe“ vorbereite, entbehrt nach Stoltenbergs Auffassung jeder Grundlage. Stattdessen sei es offenbar der Plan Russlands, anderen Staaten Dinge vorzuwerfen, die es selbst zu tun beabsichtige. Der NATO-Generalsekretär stellte klar, dass die ganze Welt die Entwicklung in der Ukraine aufmerksam beobachten wird.

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