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Mindestens 21 Tote bei Brand in Mine in Kasachstan

Bei einem Brand in einer Mine im Zentrum von Kasachstan sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere Bergleute seien noch unter der Erde, teilte der Betreiber ArcelorMittal am Samstag mit. Nach ihnen werde gesucht. 208 Bergleute konnten den Angaben zufolge aus der Kostenko-Mine nahe der Stadt Karaganda an die Oberfläche gebracht werden.

Was das Feuer ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Den regionalen Behörden zufolge wurden 40 Retter zur Unglücksstelle geschickt. Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew kündigte unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls an, die Zusammenarbeit mit dem Stahlkonzern ArcelorMittal beenden zu wollen. Diesem werden immer wieder Verstöße gegen Sicherheits- und Umweltauflagen vorgeworfen.

Es ist bereits das zweite tödliche Unglück in einer von ArcelorMittal betriebenen Mine innerhalb von zwei Monaten. Bei einem Unfall in einer Mine in derselben Region waren im August fünf Arbeiter ums Leben gekommen.

lt/mhe