NATO-Spezialkräfte sollen in der Ukraine im Einsatz sein – Hat der 3. Weltkrieg etwa schon begonnen?


Die NATO hat über 40.000 Truppen an ihrer Ostflanke stationiert, die offiziell nur zu Verteidigungszwecken dienen sollen. Doch ein Leck in einer Reihe von als „streng geheim“ eingestuften Militärdokumenten hat nun enthüllt, dass westliche Länder bereits kampfstarke Streitkräfte in der Ukraine stationiert haben – wie reagiert der Kreml auf diese Enthüllung?

Ausländische Spezialeinheiten offenbar bereits in der Ukraine

Diese Dokumente wurden Anfang April im Internet veröffentlicht und geben Einzelheiten über westliche Militäroperationen in der Ukraine preis, einschließlich sensibler Informationen über die Vorbereitungen der Ukraine auf eine Gegenoffensive. Laut einem der Dokumente operieren westliche Spezialeinheiten vor Ort in der Ukraine, was eine Anschuldigung ist, die Russland dem Westen schon häufig gemacht hat. Die Dokumente bestätigen nun, dass das Vereinigte Königreich, Lettland, Frankreich, die USA und die Niederlande im Krieg beteiligt sind, auch wenn die angegebenen Zahlen an Soldaten gering sind. Das Vereinigte Königreich hat mit 50 Spezialkräften die größte Zahl in der Ukraine, während die USA laut dem geleakten Dokument nur 14 Soldaten vor Ort haben sollen. Es wird jedoch betont, dass diese Spezialeinheiten sehr effektiv sind und die Zahl des eingesetzten Personals variieren kann.

Eskaliert Russland nun den Konflikt?

Der BBC-Bericht zufolge besteht nun die Befürchtung, dass Moskau die Präsenz der Spezialkräfte in der Ukraine nutzen könnte, um den Krieg zu eskalieren. Das britische Verteidigungsministerium hat zu diesem Thema keine Stellungnahme abgegeben, jedoch in einem Tweet darauf hingewiesen, dass Leser vorsichtig sein sollten, wenn sie Behauptungen aufstellen, die Fehlinformationen verbreiten könnten.

Die britischen Spezialkräfte setzen sich aus mehreren militärischen Eliteeinheiten mit unterschiedlichen Fachgebieten zusammen und gelten als eine der leistungsfähigsten der Welt. Die britische Regierung äußert sich jedoch niemals zu den Operationen ihrer Spezialeinheiten. Das US-Justizministerium hat angekündigt, dass es die Quelle des Lecks untersucht. Während das Pentagon die Echtheit der Dokumente bestätigt hat, wurde jedoch festgestellt, dass ein Dokument verändert wurde, insbesondere hinsichtlich der Zahl der Opfer, die die ukrainischen und russischen Truppen erlitten haben.

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