Städte- und Gemeindebund stellt klar – Durchführung von Weihnachtsmärkten ist vorstellbar

Gerade erst haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen, wegen der Corona-Epidemie bis zum Jahresende auf Großveranstaltungen zu verzichten. Der Städte- und Gemeindebund stellt jedoch klar, dass er zumindestens die Durchführung von Weihnachtsmärkten für vorstellbar hält. Werden also in diesem Jahr Weihnachtsmärkte stattfinden?

Städte- und Gemeindebund plädiert für die Durchführung von Weihnachtsmärkten

Jetzt hat sich der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes zur Durchführung von Weihnachtsmärkten geäussert. „Nach derzeitiger Lage könnte ich mir schon vorstellen, dass es unter gewissen Auflagen Weihnachtsmärkte gibt“, erklärte Marco Trips gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Statt eines Totalverbots könne man über Zugangsbeschränkungen reden um ein zu großes Gedränge zu verhindern. Allerdings stellte Trips gleichzeitig klar, dass ein Anstieg der Infektionszahlen es aber schwierig machen würde, die Weihnachtsmärkte ohne Risiko zu organisieren. Im Augenblick jedoch bestehe keine Gefahr, dass das Gesundheitssystem überlastet werden könnte. „Insofern meine ich, dass man die ganze Diskussion insgesamt etwas gelassener führen könnte“, äusserte Trips. Nach aktuellem Stand hält es Marco Trips für absolut verantwortbar, sowohl Weihnachtsmärkte als auch andere Märkte wieder zuzulassen.

Dem widerspricht zur Zeit jedoch die Anordnung von Bund und Länder, dass Großveranstaltungen, bei denen man eine Kontaktverfolgung nicht gewährleisten kann und bei denen die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, bis Ende Dezember 2020 verbieten will. Ist im Fall der Weihnachtsmärkte das letzte Wort noch nicht gesprochen?