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Stuttgart: Hotel-Chef erschlägt reichen Gast mit 5 Kilo-Hantel!

Eigentlich ist es die Aufgabe von Hotel-Chefs sich so gut wie möglich um ihre Gäste zu kümmern und dafür zu sorgen, dass ihnen nichts passiert. In einem Hotel im Stuttgarter Stadtteil Untertürkheim jedoch, soll der Chef eines Hotels einen Gast getötet haben. Davon jedenfalls ist die Staatsanwaltschaft Stuttgart überzeugt.

Wurde Hotelgast wegen 110000 Euro erschlagen?

In einem Hotel in Untertürkheim wurde nämlich allem Anschein nach ein Gast ermordet und eine Teil deines Vermögens ist verschwunden. Für die Staatsanwaltschaft ist sicher, dass der getötete Hotelgast vom Chef des Hauses mit einer 5-Kilo-Hantel erschlagen worden ist. Für dieses Verbrechen steht nun der 47-jährige Metin A, vor dem Stuttgarter Landgericht, wo er sich aktuell in einem Mordprozess verantworten muss. Der Mann soll im November 2021 das Hotel “Tijda“ eröffnet haben. Im März 2022 soll dann der 59-jährige Jürgen R. als Gast in das Hotel eingezogen sein. Laut der Staatsanwaltschaft hatte der Gast eine Unterkunft für ein Jahr gemietet und dafür 6000 Euro im Voraus gezahlt. Offenbar hatte der Gast sein Haus in Weinstadt (Baden-Württemberg) verkauft und musste dort ausziehen. Den Verkaufserlös das Hauses, insgesamt 400.000 Euro, soll der Mann in einer Tasche aufbewahrt und mit ins Hotel genommen haben, weil er über kein Bankkonto verfügt habe.

Geld verschwindet aus Hotelsafe

Angeblich soll Hotelier Metin A. das Geld des wohlhabenden Gastes in einem Tresor im Haus eingesperrt haben. Doch dann wurde sein Gast misstrauisch, weil angeblich 110.000 Euro verschwunden waren. Aus diesem Grund vermutet Oberstaatsanwalt Matthias Schweitzer (50) soll Metin A. dann beschlossen haben seinen Gast zu töten. Dazu hatte er ihn am Ostersonntag gegen 11:27 Uhr angerufen und in den Abstellraum der Tiefgarage des Hotels bestellt. Dort hatte sein Gast noch einige seiner Habseligkeiten eingelagert. Beim Betreten des Raumes soll der Hotelchef dann 8 Mal mit einer 5 Kilo Hantel auf seinen Gast eingeschlagen haben. Im Anschluss an die blutige Tat war Jürgen R. verblutet. Danach habe der Angeklagte die Leiche des Mannes in einem Wald in Esslingen verscharrt und die restlichen 290.000 Euro aus dem Tresor genommen. Nur einen Tag später war die Leiche allerdings von Spaziergängen entdeckt worden. Wenige Wochen später war Metin A. am 5. Mai festgenommen worden. Bislang schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen. Ein Urteil in dem Prozess wird für den Januar 2023 erwartet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien insgesamt 13 Prozesstage angesetzt.

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