8.3
Score
Honor Magic kaufen

Das Honor Magic ist ein edles Highend Smartphone von Honor. Highend von Honor? Aber ist das nicht die Budget Marke von Huawei? Ob das Magic tatsächlich diesem Anspruch gerecht wird und ob es tatsächlich so magisch ist, schauen wir uns heute an.

WerbungGearbest Aktion ab in den Sommer promotion

Werfen wir einen ersten Blick auf die technischen Daten, kann das Magic auf jeden Fall schonmal überzeugen. Zunächst einmal bedanken wir uns aber bei tradingshenzhen, für die Bereitstellung des Smartphones.

Technische Daten

Display5,09 Zoll AMOLED mit 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD, 577 ppi)
CPUKirin 950 Octa-Core mit 2,3 GHz
GPUMali T880
Speicher64 GB
RAM​4 GB 
Hauptkamera12 MP Dual-Sensor mit f/2.2-Blende
Frontkamera8 MP mit f/2.0-Blende
BetriebssystemHonor Magic Live auf Basis von Android 6.0 Marshmallow
SIM-Karte2x Nano-SIM oder 1x Nano SIM und Micro SD Karte
NFC-ChipJa
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac; Bluetooth 4.2; GPS + GLONASS, AGPS, Beidou
NetzeGSM 850/900/1800/1900MHz
WCDMA 850/900/1900/2100MHz
FDD LTE – B1/B3/B5/B7/B20
FeaturesFingerabdrucksensor, Kopfhörer Anschluss (3.5mm), USB Slot (Type-C USB)
AnschlussUSB Typ-C
Akku2900 mAh (fest verbaut)
Abmessungen154 x 76 x 8,2mm
Gewicht145 Gramm
Farbegolden black
Preis567,00

 

Verpackung und Inhalt

honor magic Verpackungsinhalt

Das Magic kommt in einer quadratischen und schlicht-weißen Box, in goldenen Lettern steht auf dem Deckel der Gerätename. Nach dem öffnen begrüßt einen schon das Smartphone, in kleinen Pappschachteln verbergen sich dann ein USB Typ C-Kabel, ein chinesisches Netzteil (und für deutsche Kunden ein passender Adapter) sowie das obligatorische SIM-Tool. Nicht fehlen dürfen außerdem ein Quickstart Guide und die Warranty Card, das war es aber auch schon. Ein Headset sucht man vergebens, das wurde eingespart.

Design und Verarbeitung

Nimmt man das Honor Magic erstmals in die Hand , stellt sich sofort ein bekanntes Gefühl ein – man wird unweigerlich an ein Samsung Galaxy S7 Edge erinnert. Auch hier schmiegen sich die abgerundeten Seiten in die Hand, störende scharfe Kanten sucht man vergebens und die seitlichen Tasten vermitteln einen wertigen Eindruck und sitzen fest im Gehäuse. Front- und Rückseite werden von einem mattierten Metallrahmen eingefasst, doch ist nicht nur das Displayglas gebogen, sondern auch das darunter befindliche Panel weist eine leichte Krümmung auf – eben wie bei den Samsung-Modellen. Von denen hat das Magic auch den physischen Homebutton geerbt, der aber auch eine kapazitive Funktion aufweisen kann.

Die auf der Rückseite befindliche Dual Kamera steht nicht aus dem Gehäuse hervor, das Gerät liegt also absolut plan auf dem Tisch. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird die f/2.2-Blende der 12 Megapixel Dual Sensor-Kamera von einem LED Blitz unterstützt.

Display

Das Amoled Display ist mit seiner Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel über jeden Zweifel erhaben. Man erkennt keine Pixel und die Qualität ist nahezu perfekt. Dass es sich hierbei tatsächlich um ein Curved Display Panel handelt, sieht man auf dem oberen rechten Bild. Die Icons verschwinden förmlich in dem schmalen seitlichen Rahmen. Außerdem ist die Ausleuchtung gleichmäßig und auch bei Sonneneinstrahlung noch hell genug und der Touchscreen reagiert schnell und präzise auf Eingaben – zehn Finger werden beim Multitouch-Test problemlos erkannt.

 

Bedienung und Software

Die Bedienung funktioniert Android-typisch problemlos, aber dennoch mit gewissen Einschränkungen. Denn weil das Magic bisher nicht offiziell in Deutschland erhältlich ist, fehlt die Option, Deutsch als Systemsprache festzulegen – zur Auswahl stehen nur Chinesisch und Englisch. Wer letzteres wählt und dann erwartet, dass tatsächlich alles Englisch ist, der wird enttäuscht. An vielen Stellen begegnen uns weiterhin die Chinesischen Schriftzeichen. Da das Magic ohne den Google Playstore ankommt muss man sich als erstes darum kümmern. Hier hilft der Huawei Appstore über den man tatsächlich die Google Play Dienste und den Google Playstore nach installieren kann. Nach der Hürde kann man zumindest schon einmal seine gewohnten Apps installieren und sich mit Google verbinden. Sicherlich besteht hier die Möglichkeit über eine Custom Rom oder nachträgliches flashen auch die deutsche Sprache in das Magic zu bekommen, da es sich aber um ein Testgerät handelt habe ich keine Versuche in der Richtung angestellt.

Auf dem Honor Magic läuft Android 6.0. Der interne Speicher beträgt 64GB und ist mittels Micro SD Karte erweiterbar.

Die Oberfläche die Honor Magic Live die über Android drüber gestülpt wurde ähnelt an einigen Ecken doch stark IOS. besonder fällt diese auf wenn man mit einer Wischgeste von unteren Bildrand nach oben wischt. Hier erscheint ähnlcih wie bei IOS das Control Center mit einigen Einstellmöglichkeiten. Neben Shortcuts für Flugmodus, WLan, Bluetooth, Töne und Taschenlampe kann man hier auch die Helligkeit regeln oder schnell einen Barcodescanner aufrufen. Dieses Menue sollte in Android Standard werden da es ungemein praktisch ist und die Statusbar dann nicht so vollgestopft wäre. Ansonsten sucht man auch hier einen Appdrawer vergebens, denn wie bei Huawei/Honor bereits bekannt wird auf diesen verzichtet.

Besonderes Highlight ist die Steuerung. Der Homebutton beinhaltet nicht nur den hervorragend funktionierenden Fingerabdrucksensor sonder ist zugleich auch eine Touchsensitive Taste. Wischt man mit dem Finger von links nach rechts über den Button so kommt man einen Schritt zurück. Die Plätze links und rechts neben dem Homebutton sind also leer und beinhalten keinerlei Touchtasten. Wer allerdings eine „normale“ zurück Taste möchte kann im Menu eine Button Leiste im Display einblenden lassen. Damit schrumpft das Bild etwas aber man hat das gewohnte Tastenlayout.

 

 

Leistung

Die Leistung des Honor Magic ist laut Benchmark gut. Flagschiff Werte konnten hier nicht erzielt werden, aber kommt es darauf an? Nein. Ich halte von Benchmark nix, weil es wie bei Abgaswerten bei Auto auch eine riesen Spielwiese für Schummeleien biete. Ich bin der Meinung das die reellen Erfahrungen im Alltag besser sind als jeder Benchmark. Und genau deswegen liegt das Honor Magic von der gefühlten Performance gleich auf mit einem Samsung Galaxy S7. Ich hatte während meiner 10 tägigen Testdauer nicht einmal das Gefühl das dass Magic hier langsamer sein soll. Spiele laufen flüssig und schnell und es kam nie zu rucklern oder Verzögerungen. Die einzige Spaßbremse ist der etwas zu klein gewählte Akku. Man kommt durch den Tag, wenn man will. Als Power User wird es da schon etwas enger. Da das Magic allerdings Fast Charging unterstützt, kann man aber bequem mal schnell ein bisschen nachtanken bevor es zu eng wird.

Konnektivität

Bei der Konnektivität haben wir alles vertreten: GSM 850/900/1800/1900MHz; WCDMA 850/900/1900/2100MHz
FDD LTE – B1/B3/B5/B7/B20; Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac; Bluetooth 4.2; GPS + GLONASS, AGPS, Beidou

Ich habe das Magic im Vodafone Netz betrieben und hatte immer guten Empfang. Der GPS Empfänger arbeitet schnell und recht präzise. Der Testversuche im Bild wurde im geschlossenen Raum durchgeführt um die Leistungsfähigkeit zu ermitteln. Eine Genauigkeit auf 6 Meter und 12 genutzte Satelliten ist dabei schon ein sehr gute Werte.

Telefon und Audio

Telefonie ist bei einem Smartphone eher eine sekundäre Funktion. Aber auch hier kann das Magic durchaus überzeugen. Man wird stets einwandfrei verstanden. Die Stimmen klingen natürlich und klar.

Besonderes Highlight ist hier der Lautsprecher. Es gibt zwar nur einen aber der ist in Lautstärke und Qualität wirklich zu gebrauchen. Auch tiefe Töne kann der Lautsprecher vernünftig wieder geben. Man kann das honor durchaus auch mal als Küchenradio nutzen was nur bei wenigen Geräten qualitativ angenehm ist.

Kamera

Die Paradedisziplin von Huawei, Samsung und Apple. Da Honor ja zu Huawei gehört und wir auf der Rückseite eine Dual Kamera finden kann man doch sicherlich auch hier von einer guten Kamera sprechen oder? Ja man kann. Natürlich ist zu den Flagschiffen aus dem Hause Huawei noch Luft aber man ist nahe dran. Die Qualität der Fotos kann sich sehen lassen. Die verbaute Hardware ist top. Bei der Software hat man dann den Unterschied zu den Topmodellen gemacht. Man findet zum Beispiel keinen reinen Schwarz Weiß Modus. Es gibt dennoch genug Modi zum einstellen. Besonders hervorzuheben ist allerdings der Pro Modus in dem man tatsächlich auch Einfluss auf die Verschlusszeit nehmen kann. Die Auslösezeit im normalen Modus ist erfreulich schnell und so sind verwackler relativ gering. Der Autofocus arbeitet schnell und präzise. Makroaufnahmen gelingen ohne Probleme. Lediglich bei nahen aufnahmen mit Blitz kommt es zu einer zu starken Belichtung. Hier sind einige Beispielfotos die ich mit dem Gerät im normalen Modus aufgenommen habe.

Akku

Ja der liebe Kraftspender, was dem einen zu klein ist für den nächsten völlig ausreichend. Das Honor Magic verfügt über einen 2900mAh großen/kleinen Akku. Damit ist der Akku für die 5,09 Zoll große Anzeige mit der recht hohen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel recht spärlich. Natürlich spart man Akku durch einen modernen sparsamen Prozessor etwas wieder ein, dennoch ist man nach einem Tag froh wieder in der nähe von einer Steckdose zu sein. Einziger Wermutstropfen ist das Honor seinen Kunden ein fast Charging eingebaut hat, somit kann man durchaus schnell mal zwischen laden wenn sich die Möglichkeit ergibt. Ich persönlich bin trotz Intensiver Nutzung dank zwischen laden immer bis spät Abends hingekommen. Das liegt vielleicht auch daran das ich immer wenn ich im Auto bin meine Geräte zum Laden anschließe.

Fazit

Kommen wir nun zum alles entscheidenen Fazit. Und das könnte nicht zwiespältiger ausfallen. Das Honor Magic ist ein schickes solides Smartphone mit dem besten von Samsung und Apple. Das Gerät ist Honor untypisch in einem hohen Preissegment angesiedelt was eventuell eher vom Kauf abschreckt da die meisten die knapp 570 Euro in ein Device eines führenden Herstellers anlegen. Dazu kommt das dieses Gerät für den Preis cirka ein Jahr zu spät dran ist. Mitte 2016 hätte man damit sicher den einen oder anderen S7 Edge Käufer anlocken können, mittlerweile sind die Preise aber auf einem Niveau und da lohnt ein Import des Honor nicht wirklich. Würde Honor das Magic in Deutschland offiziell anbieten und den Preis zwischen 400 und 450 Euro ansetzten dann wäre das Gerät eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

So bleibt es ein sehr gutes Gerät welches zu teuer ist und nur über Umwege nach Deutschland kommt. So Magisch wie der Name ist das Magic nur bedingt. Aber der Weg den Honor einschlägt ist definitiv die Richtige Richtung und man darf gespannt sein mit was Sie uns als nächstes überraschen.

Test/ Review zum Honor Magic – Alles magisch?
Display9
Performance9
Kamera8.8
Akkulaufzeit7
Software8
Verarbeitung9.2
Preis-Leistung7
Positiv
Hochwertiges Design
Gute Kamera
Ordentliche Speichergröße
Gutes Edge Display
Sehr guter Lautsprecher
Negativ
Preis zu hoch
Software nicht für deutschen Markt angepasst
Akkulaufzeit eher mäßig
Keine Kopfhörer im Lieferumfang
8.3
Score
Honor Magic kaufen
  • J. Schellin

    Inhaltlich guter Bericht, aber Deutschunterricht ist dringend angesagt. Das und dass funktioniert überhaupt nicht, und Kommas sind so gut wie nicht vorhanden. Wer ein guter Blogger sein will, sollte zumindest seine Muttersprache bzw. seine Blogsprache beherrschen. Tippfehler sind übrigens auch genügend drin. Verzeihung, aber so möchte ich keine Bericht lesen.

    • https://www.androidkosmos.de Daniel

      2. Danke für die Hinweise, nichts desto trotz lassen wir uns hier nicht wie in der Schule bewerten und deine Disqus-Kommentare enthalten zum Teil selbst Fehler.
      Wir schreiben hier Artikel mit bis zu 4.500 Wörter. Da kann sicherlich mal der eine oder andere Fehler passieren – Das ist nur menschlich. Wir können leider nicht wie andere Journalisten und Redaktionen 24/7 an Inhalten arbeiten.

      Wir werden versuchen uns hier zu verbessern aber lassen uns weder unsere Texte von Dir bewerten, noch unterstellen, dass wir der Sprache nicht mächtig sind. Wenn es Dir zu viele Fehler sind, um bei uns weiterzulesen, ist das zwar schade, aber es steht Dir frei einfach woanders zu lesen.

      In diesem Sinne einen schönen Tag.

      P.S.: Es ist auch nicht notwendig unter den Texten jeden Autoren die Fehler unter die Nase zu binden, schon gar nicht anfangen deren Texte zu korrigieren und erst Recht nicht uns vorzuschreiben, wie wir unsere Artikel zu strukturieren und Überschriften zu benennen haben. Das ist leider in der Tat Besserwisserei.

      • J. Schellin

        Danke für den Kommentar. Ich finde es nur schade, dass man nicht zumindest die vorhandenen Möglichkeiten nutzt. Dadurch könnte mann eine viel bessere Lesbarkeit erreichen. Ich glaube, dass man nur besser werden kann, wenn man auf seine Fehler aufmerksam gemacht wird. Ich habe aus deinem Kommentar auch gelernt und meine Antworten auf Fehler durchsucht. Aber wie gesagt, inhaltlich ist es ja ok. Mach ruhig weiter. Ich lese Euch trotzdem.

      • https://www.androidkosmos.de Daniel

        Generell spricht auch nichts dagegen und wir versuchen besser darauf zu achten. In diesem Sinne schönen Tag Dir noch. Grüße