Auf der IFA 2017 wurde die Cinebar One+ vorgestellt. Wir durften die kompakte Soundbar nun für euch mal einem Test unterziehen.

Eine kompakte Soundbar mit Subwoofer, das hat Teufel nun mit der Cinebar One+ bewerkstelligt. Diese kleine nur 35cm große Soundbar wurde speziell für kleinere Räume konzipiert, aber in Kombination mit dem Wireless Subwoofer beschallt das System auch wunderbar größere Räume.

Vielen Dank an Teufel für die Bereitstellung der Cinebar One+

Teufel Cinebar One+ – Technische Daten

 

Cinebar
Anzahl Lautsprecher4 (2 x mittig, 2 x Sidefire)
Durchmesser50 mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)80 Watt
GehäusematerialKunststoff
AnschlüsseHDMI (ARC + CEC fähig), USB (USB2.0 Soundkarte), optisch, 3.5mm Klinke,Stromanschluss
SonstigesDolby Digital 2.0/5.1, Bluetooth 4.0 aptx
VerstärkerClass-D, 4 Kanäle
Abmessung11.3x35x6.8 cm (TxBxH)
Gewicht0.3 kg
ZubehörNetzteil, Anleitung, Fernbedienung
Subwoofer
Anzahl Lautsprecher1
Durchmesser165 mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)60 Watt (104dB Schalldruck)
GehäusematerialMDF
KonnektivitätWireless Pairing
Abmessung38x21x40 cm (TxBxH)
Gewicht8.57 kg
PreisCinebar One 249,99 € (ohne Sub)
Cinebar One+ 349,99€ (mit Sub)

 

Design und Technik

Die Soundbar ist wirklich kompakt gehalten. Mit den knapp 35cm wirkt sie fast wie eine kleine mobile Bluetooth Box. Aber sobald sie angeschlossen ist entfaltet sie das was sie kann, Klang. Das Design ist schlicht gehalten, das Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff, was auffällig ist, sind die roten Ringe um die Membran der seitlichen Speaker herum,welche leicht durch das Gitter schimmern. Die Soundbar besteht aus 4 Lautsprechern welche eine Gesamtleistung von 80 Watt RMS haben. 2 Lautsprecher sind zentral und dann jeweils 1 Lautsprecher links und rechts. Letztere sind sogenannte Sidefire Speaker, die bewusst nicht frontal angeordnet sind, um mehr Raumklang zu erzeugen. Das Prinzip nennt sich Dynamore Ultra, welches durch die seitlichen Lautsprecher klanglich eine größere Räumlichkeit erzielt, das dann virtuellen Raumklang als Ergebnis hat. Das Gewicht der Soundbar mit knapp 300 Gramm ist wirklich extrem leicht.

Der Subwoofer ist im Gegenzug relativ schwer. Knappe 8.5 kg bringt er auf die Waage. Ich denke mal das der Magnet des Lautsprechers die Hauptschuld daran trägt. Mit einer Maximalleistung von 90 Watt (60 Watt RMS) und einem Schalldruck von knapp 104 dB ist der Subwoofer nämlich nicht zu verachten. Optisch ist es halt eine Kiste, diese hat aber wirklich ordentlich Qualm in der Hütte. Es macht wirklich Spass das Ganze. Wollt ihr die Soundbar mit dem Woofer koppeln, so müsst ihr erst den Pairing Knopf an der Soundbar, und dann den Pairing Knopf am Subwoofer drücken, schon sind die beiden gekoppelt.

Anschlüsse

Anschlüsse an der Cinebar One+ sind in guter Auswahl vorhanden. Wir haben einen HDMI Anschluss (ARC und CEC werden hier unterstützt), dann haben wir den optischen Anschluss sowie einen Aux In Anschluss, oder als Alternative einen USB Anschluss um die Soundbar als PC Lautsprecher zu nutzen (USB 2.0 Soundkarte integriert). Ansonsten haben wir noch die Möglichkeit per Bluetooth die Geräte mit der Soundbar zu verbinden. Protokoll ist hier Version 4.0 mit aptx (relativ verlustfreie Audiocodierung um nahezu CD-Qualität bei der Übertragung zu erreichen). Was leider vermisst wird ist Airplay Unterstützung.

Bedienung

Die Bedienung ist natürlich kinderleicht. Auf der Fernbedienung haben wir einmal den oberen Bereich, wo wir die Lautstärke der Soundbar variabel einstellen können, als auch die Bass Lautstärke. Dann haben wir die Möglichkeit uns zwischen den Quellen zu entscheiden (HDMI, Aux, BT oder optisch) und dann gibt es auch noch 3 Equalizer Voreinstellungen (Film, Musik oder Stimme). Hier kann man dann schauen was gerade besser passt.

Klang

Die Cinebar One+ ist klanglich ganz weit vorne. Glasklare Sounds, klare Stimmen ,lediglich wenn man hier nur die Soundbar ohne Subwoofer angeschlossen hätte, dann würde hier ganz klar Bass fehlen.Dafür ist die Soundbar recht Tonlastig. Aber dank des Subwoofers ist das ganze total stimmig, und spielt wunderbar zusammen. Wenn man über Bluetooth die Lautstärke reguliert und die Soundbar zu laut dreht, kann es zu leichter Übersteuerung und Verzerrungen im Klangbild kommen. In meinem Testraum (knappe 20m²) lief das System super und beschallte die kleinste Ecke. Die Akustik war hier wirklich weltklasse.

Fazit

Ich bin ursprünglich ein Verfechter von vollwertigen Surround Systemen gewesen. 5.1, 7.1 oder 7.2. Soundbars kamen für mich nie in Frage. Das hat sich mit der Cinebar One+ tatsächlich geändert. Aufgrund der kompakten Größe von nur knapp 35cm wirkt sie im ersten Moment doch eher wie ein normaler Bluetooth Lautsprecher, entfaltet dann aber ihre Talente mit dem Anschluss an die heimischen Systeme wie z.B. die Playstation, den TV oder das Koppeln des Smartphones an die Cinebar. Glasklare Klänge und satte Bässe machen einfach nur Laune. Dabei gefällt das Dynamore Ultra Konzept, da der Klang wirklich ein 5.1 System simuliert und man nicht das Gefühl hat man wird komplett frontal beschallt. Die 2 einzigen Kritikpunkte sind eigentlich gar keine wirklichen. Airplay ist schade das es nicht mit an Board ist, und das verzerrte Klangbild bei überhöhter Lautstärke liegt ja eher am Nutzer als am System. Wer also ein System möchte was virtuellen Raumklang wiedergibt, satte Bässe liefert, und dabei nichts an Mobilität verliert, der ist mit der Cinebar One+ mit Subwoofer bestens bedient.

Teufel Cinebar One+ – Kompakte Soundbar mit Wireless Subwoofer im Test
Design9.4
Verarbeitung10
Klang9.7
Funktionen9.8
Preis-Leistung9.5
Positiv
Klares Klangbild
Genialer Wireless Subwoofer
viele Anschlussmöglichkeiten
mobil durch kompaktes Format
Negativ
bei zu hoher Lautstärke leichte Verzerrungen im Klangbild
kein Airplay
9.7
Score

Kommentar schreiben

4 Kommentare auf "Teufel Cinebar One+ – Kompakte Soundbar mit Wireless Subwoofer im Test"

Benachrichtige mich zu:
avatar
Meyer
Gast
Meyer

wie ist die Sprachverständlichkeit bei normalen TV Programm?

m. freundlichen Grüßen
S.Meyer

Dert Eis
Gast
Dert Eis

die gibt doch auch als “one” ist der betrieb Ohne Sub lohnenswert..?