Wegen Corona: AfD will Arbeitseinsatz für Studenten und Schüler auf den Feldern!

Die Krise um das ansteckende Coronavirus zieht immer weitere Kreise. Noch besteht keine Gefahr in den Supermärkten vor leeren Regalen zu stehen, doch das könnte sich bald ändern. Schließlich sind deutsche Landwirte in der Erntezeit vor allem auf Erntehelfer aus Osteuropa angewiesen, die jetzt vermutlich wegen der Einreisesperre wegfallen werden. Deshalb denkt die AfD anscheinend bereits daran, Schüler und Studenten als Erntehelfer auf die Felder zu schicken.

AfD plädiert für Schüler und Studenten als Erntehelfer

Steht die deutsche Landwirtschaft vor dem Chaos? Jedes Jahr helfen in Deutschland rund 300.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa bei der Ernte. Doch durch die Corona-Krise besteht ein Einreisestopp für diese Länder. Nun hat der Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, vorgeschlagen, die fehlenden Saisonarbeiter durch deutsche Schüler und Studenten zu ersetzen. „Schüler ab der 10. Klasse und Studenten sind bestens geeignet, um in der Landwirtschaft auszuhelfen“, sagte Götz Frömming am Donnerstag. Früher sei dies in Deutschland schließlich sehr häufig praktiziert worden.

Geht es für Schüler bald mit dem Lehrer zur Arbeit auf die Felder?

Frömming jedenfalls findet diesen Vorschlag richtig gut. Er selbst ist übrigens selbst von Beruf Lehrer. Der Sozialpädagoge ist der Ansicht, durch die Schließung von Schulen und Bildungseinrichtungen „fällt vielen jungen Menschen zu Hause sprichwörtlich die Decke auf den Kopf. Die Arbeit an der frischen Luft – bei der die Infektionsgefahr bei Einhaltung des Mindestabstandes sehr gering wäre – könnte da eine willkommene Abwechslung bieten.“ Es sei dann lediglich noch zu klären, ob die Arbeit der Schüler auch entlohnt werden solle, erklärte ein AfD-Sprecher. Sowohl in Deutschland als auch in der DDR hatte der Einsatz von Schülern bei der Feldarbeit Tradition. Während in der DDR Schüler und Studenten regelmäßig zum Ernteeinsatz herangezogen wurden, war es auch in der Bundesrepublik bis in die 60er-Jahre normal, dass die Schüler bei der Feldarbeit mithalfen. Damals waren die Herbstferien in den Schulen auch als „Kartoffelferien“ bekannt. Bleibt abzuwarten, was die heutige Generation vom Vorschlag der AfD halten wird.


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