AndroidKosmos | Xiaomi Redmi 4: Budget-Smartphone in drei Varianten 2
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Xiaomi präsentiert den Nachfolger des Redmi 3 in gleich drei Varianten, die allesamt preislich äußerst attraktiv gestaltet sind.

 

Erst im Januar diesen Jahres hatte Xiaomi das Redmi 3 vorgestellt, nur um bald darauf mit dem Redmi 3s und dem Redmi 3s Prime nachzulegen. Wer aber nun gedacht hat, damit sei das ehemalige Startup für dieses Jahr mit der Serie durch, der irrt, denn wie erwartet hat Xiaomi am Freitag das Redmi 4 offiziell vorgestellt. Und zwar direkt in drei unterschiedlichen Versionen. Allen drei gemeinsam ist, dass sie wie der Vorgänger auf ein Aluminiumgehäuse setzen und preislich äußerst attraktiv gestaltet sind. Außerdem kommt wie gehabt MIUI 8.0, basierend auf Android 6.0 Marshmallow zum Einsatz, leider fehlt aber auch wieder das hierzulande so begehrte LTE Band 20.


Xiaomi Redmi 4: Solides Gesmtpaket für unter 100 Euro

Wie schon in den Vorgängermodellen setzt Xiaomi beim Redmi 4 auf ein 5 Zoll großes Display. Das IPS-Panel löst dabei mit 720p HD auf und wird durch ein 2,5D Curved Glas geschützt. Das Redmi 3s hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Kombination aus der Displayauflösung und dem 4100mAh starken Akku locker auf über zwei Tage Laufzeit kommen kann.

Das Xiaomi Redmi 4 kostet umgerechnet knapp 93 Euro. Damit kann man natürlich keine Spitzen-Performance erwarten, der verbaute Snapdragon 430 aus dem Hause Qualcomm sollte aber mit den üblichen Anwendungen problemlos klar kommen und kann dank der integrierten Adreno 505 GPU sicher auch die meisten Spiele aus dem Play Store problemlos darstellen. Der Store muss ebenfalls wie die anderen Google Services auch hier wieder nachträglich installiert werden, interessierte Käufer aus Deutschland sollten außerdem bedenken, dass auch dieses Modell kein LTE Band 20 oder Deutsch als Systemsprache unterstützt.

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Die rückseitige Kamera löst mit 13 Megapixeln auf, unterstützt PDAF und ist von der oberen linken Ecke in die Mitte gewandert. Damit sitzt sie nun über dem kreisförmigen Fingerabdrucksensor und gefällt zumindest mir dort wesentlich besser. Die Frontkamera löst immerhin mit 5 Megapixeln auf und sollte für Videoanrufe und das ein oder andere Selfie mehr als ausreichen.


Xiaomi Redmi 4a: Das Einsteiger-Modell der Einsteiger-Serie

Nach unten hin abgerundet wird die neue Redmi 4-Serie sowohl preislich als auch technisch durch das Redmi 4a, das bereits ab umgerechnet 66 Euro zu kaufen sein wird. Allzu viel darf man sich in dieser Preisklasse natürlich nicht erwarten, Xiaomi setzt aber auch hier auf ein 5 Zoll Display mit HD-Auflösung.

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Mehr unterstützt der verbaute Qualcomm Snapdragon 425 auch nicht, der im 28 Nanometer-Verfahren gefertigte Quadcore-Prozessor mit integrierter Adreno 308 GOU sollte aber mit einfachen Apps und Spielen problemlos umgehen können. Ihm stehen 2 Gigabyte an Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte an internem Speicher zur Seite, wobei letzterer mit einer MicroSD-Karte kostengünstig erweitert werden kann. Das Redmi 4a verbaut weiterhin einen 3120mAh starken Akku und setzt auf eine 13 Megapixel Haupt- und 5 Megapixel Frontkamera.


Xiaomi Redmi 4 Prime: Mehr Display, mehr Leistung, mehr Speicher

Das einzige Smartphone, das einen nennenswerten Sprung gegenüber dem Redmi 3 (unser Testbericht) darstellt, ist das Redmi 4a Prime. Der Sprung ist vor allem dem Display geschuldet, denn das 5 Zoll große IPS-Panel löst hier mit Full HD auf. Wer auf der Suche nach einem ordentlichen Einsteiger-Smartphone mit etwas mehr Leistung ist, kann sich zudem über einen Qualcomm Snapdragon 625 Octacore-SOC mit Adreno 506 GPU freuen, der von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher flankiert wird. Auch beim internen Speicher hat man aufgerüstet: Für umgerechnet etwa 120 Euro erhält man ordentliche 32 Gigabyte, die auch in diesem Modell erweiterbar sind.

Den 4100mAh Akku, den Fingerabdrucksensor und die Kamera hat man dagegen vom „normalen“ Xiaomi Redmi 4 übernommen und auch optisch lassen sich keine Unterschiede feststellen.

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Quellen: GSMArena, Android Authority, Bilder via GSMArena

Simon
19 Jahre alt, technikaffiner Student und langjähriger Android-Nutzer. Derzeit unterwegs mit dem Samsung Galaxy Note 4, Microsoft Surface Book und Samsung Galaxy Tab S.