Aktuelle Rede von Angela Merkel: „Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie“! Lockerungen machen ihr Sorgen!

In einer eindringlichen Rede hat die Bundesregierung, mit Angela Merkel an der Spitze, heute dweitere Maßnahmen besprochen. Angela Merkel erklärte vorab in einer vielbeachteten Rede, wie sie die aktuelle Lage sieht – und da schwingt eine Menge Sorge mit in den Worten der Kanzlerin!

Die Länder lockern „zu forsch“!

Das Angela Merkel nicht glücklich über die Handhabung der beschlossenen Maßnahmen ist, hat sie schon mehrfach klar gemacht. Nun legt die Kanzlerin noch einmal nach – und zwar massiv! „Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie“, sagte Merkel. Man stehe am Anfang. Deshalb seien die Einschränkungen weiter wichtig. Gleichzeitig kritisierte sie die Länder dafür, teilweise zu „forsch“ bei den Lockerungen vorzugehen. Merkel sagte: „Diese Pandemie ist eine demokratische Zumutung. Denn sie schränkt genau das ein, was unsere existenziellen Rechte und Bedürfnisse sind – die der Erwachsenen genauso wie die der Kinder.“

Einschränkungen tun weh, sind aber weiter Lebensnotwendig!

Besonders schwer sei es der Kanzlerin gefallen, die Rechte der Einzelnen so stark zu beschränken. Eine solche Situation sei nur akzeptabel und erträglich, wenn die Gründe für die Einschränkungen „transparent und nachvollziehbar seien.“ Sehr unglücklich ist Merkel darüber, wie die Länder die besprochenen Lockerungen handhaben: „Ich sage Ihnen ganz offen: Ich trage die Beschlüsse, die Bund und Länder letzte Woche getroffen haben, aus voller Überzeugung mit. Doch ihre Umsetzung seither bereitet mir Sorgen. “Und dann: „Sie wirkt für mich in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen: zu forsch.“. Dann macht die Kanzlerin noch einmal ganz deutlich – wir sind noch am Anfang der Pandemie!

„Wir sind noch nicht über den Berg!“

Angela Merkel mahnt nachdrücklich, sich weiter an die Regeln zu halten und höchst mögliche Vorsicht walten zu lassen! „Die Situation ist trügerisch, und wir sind noch lange nicht über den Berg. Wir müssen im Kampf gegen das Virus immer im Kopf haben: Die Zahlen von heute spiegeln das infektionsgeschehen von vor etwa 10 bis 12 Tagen wider. Die heutige Zahl der Neuinfizierten sagt uns also nicht, wie es in einer oder zwei Wochen aussieht, wenn wir zwischendurch ein deutliches Mehr an neuen Kontakten zugelassen haben.“ Direkt im Anschluss der Rede startete eine große Bundestagsdebatte – unteranderem geht es hier um ein mögliches „Corona-Elterngeld“.

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