Infolge russischer Luftangriffe in der Grenzregion zwischen der Ukraine und Rumänien hat die NATO zwei deutsche Eurofighter in Alarmbereitschaft versetzt. Die Kampfflugzeuge wurden gestartet, nachdem sich russische Waffensysteme dem Luftraum näherten, wie ein Sprecher der Bundeswehr mitteilte. SO ist die Lage:
Die deutschen Maschinen hoben von einem rumänischen Militärflugplatz bei Constanta ab und kehrten ohne Zwischenfälle zurück. Dieser Einsatz markierte den ersten Alarmstart im Rahmen des neuen NATO-Einsatzes. Derzeit beteiligt sich die deutsche Luftwaffe mit fünf Eurofightern und etwa 170 Soldaten an bewaffneten Schutzmissionen zur Sicherung der Südostflanke des Bündnisses, bekannt als "NATO-Mission enhanced Air Policing South“. Diese Mission unterstützt den Nato-Partner Rumänien, der über begrenzte eigene militärische Kapazitäten in diesem Bereich verfügt.
Die deutschen Eurofighter sind Teil einer Alarmrotte, die rund um die Uhr startbereit ist, um auf Bedrohungen zu reagieren. Mehrere NATO-Staaten wechseln sich dabei mit ihrer Unterstützung ab. Der aktuelle deutsche Einsatz begann in diesem Monat und ist bis März 2026 geplant. Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Spannung in der Region und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, um die Sicherheit der Allianz zu gewährleisten.