Hands-On-Bilder und Eindrücke vom Honor-Event 12
Honor Band 3
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Honor ist so etwas wie Huaweis Lifestyle-Marke und richtet sich an junge (und jung gebliebene) aktive Nutzer. Fitness-orientierte Produkte passen also genau ins Portfolio und auf dem Event in Berlin hat man gleich zwei vorgestellt.

Honor Band 3: “Catch the Movement”

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Der Polycarbonate-Body des Honor Band 3 soll bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht sein und ist damit nicht nur fürs Laufen, sondern auch fürs Schwimmen geeignet. Außerdem kann der Fitnesstracker, der in den Farben Orange, Blau und Schwarz (das Armband lässt sich wechseln) für 60 Euro erhältlich sein wird, selbstverständlich sportliche Aktivitäten und Schlaf tracken und den Puls messen – der Funktionsumfang entspricht also im Wesentlichen dem Xiaomi Mi Band 2, allerdings ist das Band 3 meiner Meinung nach etwas schicker.

Während das Smartband mit allen Smartphones kompatibel sein soll, die Android ab Version 4.4 Kitkat oder iOS ab Version 8.0 einsetzen, setzt es offenbar auf ein eigenes OS, das über OTA-Updates und die über Bluetooth 4.2 verbundene Companion-App aktualisiert werden kann. Android Wear oder Tizen wären auf dem gerade einmal 0.9 Zoll großen zweifarbigen PMOLED-Screen mit seiner Auflösung von 128 x 32 Pixeln auch wahrlich keine Freude und vermutlich kann Honor nur so aus dem 100mAh Lithium-Ionen-Akku eine Laufzeit von bis zu 30 Tagen rausholen. Aufgeladen wird das Band 3 über einen proprietären Charging-Port in knapp 1.5 Stunden.

Mit einem Gewicht von knapp 18 Gramm fällt das Honor Band 3 bei Bewegungen kaum störend auf und passte selbst an meine recht dünnen Unterarme problemlos. Mit 10.3 Millimetern ist es außerdem nicht sehr dick und verschwindet unauffällig unter Jacken und Pullovern. Besonders interessant ist der Fitness-Tracker in Kombination mit dem Honor 9, bei Vmall bekommt ihr zum Launch den Tracker in den Farben blau oder schwarz zu dem neuen Smartphone direkt dazu – beides zusammen nach Abzug des Cashbacks also für 399 Euro.

Bluetooth-Kopfhörer mit 11 Stunden Musikwiedergabe

Neben einem Paar kabelgebundener Kopfhörer, die man in Kooperation mit Monster entworfen hat, gab es auch neue Bluetooth-Kopfhörer von Honor. Für den Sport bieten sich diese natürlich mehr an, wie zumindest mir die Optoma NuForce BeSport 3 gezeigt haben, weil einem einfach kein Kabel mehr im Weg ist.

Auch die Bluetooth-Kopfhörer kosten 69 Euro und bieten dafür nach Angabe von Honor eine Laufzeit von bis zu 11 Stunden und Standby-Zeiten von bis zu 10 Tagen – die klobigen Elemente am verbindenden Kabel deuten an, dass dies durchaus hinkommen könnte. Dank zweier Magneten kann man die Kopfhörer, wenn man sie gerade nicht nutzt, bequem und sicher um den Hals tragen und natürlich sind sie gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt. Anprobieren konnte ich sie vor Ort nicht, insbesondere das rote Modell macht aber optisch durchaus was her.

Simon

Technikaffiner Student und langjähriger Android-Nutzer. Derzeit unterwegs mit dem Samsung Galaxy Note 4, Microsoft Surface Book und Samsung Galaxy Tab S.

  • IT Fritz

    Du hast das Honor Band 3 getestet? (übrigens im Artikel steht irgendwo Honor Band 4). Kann es Schwimm-Aktivitäten aufzeichnen?

    • Simon Oelerich

      Ausführlich testen konnte ich es leider noch nicht, die Bilder sind auf dem Event in Berlin entstanden und da waren wir im Trockenen. Der 3-Achsen-Sensor des explizit wasserdichten Honor Band 3 soll aber auch Schwimmen als sportliche Aktivität erkennen können. Eine gesicherte Aussage, inwiefern bspw. die geschwommenen Meter getrackt werden, kann ich leider noch nicht treffen.

  • Konrad Staudacher

    Wieso zeigen die Bilder nicht, dass das Kaliber zum Laden + zum Wechseln der Bandfarbe aus dem Band herausgenommen werden kann?

  • Konrad Staudacher

    Wieso gibt es keine technischen Daten bzw. Link zu den technischen Daten des Bands?

    • Simon Oelerich

      Als ich den Artikel gestern geschrieben habe, waren diese noch nicht online. Ich werde gleich nachsehen, ob sich das mittlerweile geändert hat.

      Aber die meisten technischen Daten stehen doch auch im Artikel, oder fehlt eine relevante Info? Einzig die verbauten 256kB Arbeits- und 16MB Flashspeicher sind nicht erwähnt – das hielt ich für keine sonderlich spannende Info.

    • Konrad Staudacher

      Naja …
      – Ich habe ein Mi Band 2. Es tut, was es verspricht + kostet ganze USD 20 (in China) …
      – Das Honor Band 3 sieht nach einer weiteren Entwicklungsstufe aus. Interessant. Aber:
      — Ich will ja jetzt nicht alle Nummern durchzählen 3 … 9, bis das Konzept dann irgendeinmal ausgereift ist.
      — Also schaue ich auf die Specs. Und sie fehlen …

      Welche Specs sind für mich relevant?
      – Wasserdichtigkeit: Ist sie beim Honor Band 3 auch IP67, dann ist das Band eben nicht ‘Wasser-dicht bis 50 m’, sondern Spritzwasser-geschützt.
      – Schwimm-Tracker: Das wäre für mich spannend (ich schwimme regelmässig). Das wäre auch neuartig, die Kombination von echter Wasserdichtigkeit + Schwimm-Tracker.
      – Radfahrtracker: Diverse Tracker-App-Entwickler basteln derzeit an einem Komplettpaket rum, welches Schrittzähler, Schwimmbewegungen und Radfahrbewegungen mit einschliessen + daraus den Kalorienverbrauch insgesamt ableiten.

      Übrigens: Gemäss meinem Kenntnisstand gibt es das Honor Band 3 noch nicht zu kaufen. Insofern bringen solche Meldungen insgesamt noch wenig.