Quartalszahlen Q4 2016: Samsung triumphiert, LG macht Verluste
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Das Samsung Galaxy S8 wird in einigen Punkten ganz anders als seine Vorgänger. Das zeigt auch der Blick auf das geplante Zubehör wie der Samsung DeX Station.

Denn dabei handelt es sich um ein Dock für das kommende Android Smartphone aus Südkorea, womit dieses zum halben PC-Ersatz mutieren soll. Die Samsung Desktop eXtension – deswegen auch Samsung DeX – orientiert sich dabei ganz klar am Windows 10 Mobile Continuum-Konzept von Microsoft. Oder an der Lapdock-Sache des Motorola Atrix von 2011.

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Das Dock selbst ist den bisherigen Informationen zufolge mit Anschlüssen für Monitor, Maus und Tastatur ausgestattet, um das Samsung Galaxy S8 sowie das mittlerweile bestätigte Samsung Galaxy Note 8 auf den großen Bildschirm zu bringen. Zwar wäre der USB Typ-C Anschluss des Galaxy S8 auch so in der Lage, Energiezufuhr, Datenübertragung UND Videosignal in einem zu liefern, nur braucht es dazu auch entsprechende Gegenstellen. Insofern ist das Dock eine clevere Sache, um auch konventionelle Monitore ohne USB Typ-C ansprechen zu können.

Ob dabei auch andere Modelle abseits des Flaggschiffs unterstützt werden ist unklar. Wetten würde ich aber nicht darauf, denn schließlich wäre ein solcher Modus eine Art Killer-Feature, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Mit Samsung KNOX bieten die Südkoreaner schon länger eine auf Unternehmenssicherheit abgestimmte Software-Suite an, wo die Samsung DeX Station meiner Ansicht nach nur ein weiteres Puzzleteil wäre, um sich gegen Apple im Unternehmensbereich zu behaupten. Einfach das Smartphone zum zentralen Element machen, welches unterwegs und im Büro gleichermaßen funktioniert und Daten bereithält. Nur eben mit dem meist verbreitesten mobilen Betriebssystem der Welt.

So sieht übrigens ein Mockup die optische Umsetzung der Samsung Desktop eXtension:

Freilich ist all das nur Spekulation, die auf einem Patentantrag Samsungs beruht. Entsprechende Anträge wurden in Südkorea, der EU und den USA bereits gegen Ende Oktober letzten Jahres eingereicht, wurden aber erst jetzt wirklich bekannt – inklusive der neuen Informationen. So heißt es (ins Deutsche übersetzt) in dem Papier der USPTO:

Anwendungssoftware, nämlich zum Projizieren des Bildschirms von Mobilgeräten auf Anzeigen über Computerperipheriegeräte und drahtlose Netzwerke; Computer-Peripheriegeräte; Computersoftware für drahtlose Netzwerkkommunikation; Computersoftware, nämlich zum Steuern der Anpassung der Betriebsart von Benutzerschnittstellen; Computersoftware zur Verwendung in der Zugriffskontrolle von Computern.

Erfahrungen hat Samsung immerhin in Sachen Fenstermodus und so weiter: Seit dem Samsung Galaxy Note 2 gehört Multi Window zum festen Bestandteil der TouchWiz-Oberfläche. Erst mit Android 7.0 Nougat ist diese Funktion offizieller Bestandteil von Android. Samsung kann also zweifelsohne als Pionier in dieser Richtung bezeichnet werden.

Ich hoffe nur, dass Samsung die Software-Umsetzung auch gut hin bekommt. Denn nichts ist schlimmer als eine geniale Idee, die einfach nur sch**** umgesetzt wird.

Quelle: GalaxyClub.nl , USPTO | via SamMobile

Es ist elektronisch, man kann es aufladen und es läuft Android darauf? Dann ist es genau richtig für mich. Egal ob Smartphone, Tablet, Smartwatch oder etwas anderes, Hauptsache es macht “piep”.