198892:

Alarm! An Deutschen Bahnhöfen droht große Gefahr - Gewalt explodiert, mehr als 2.800 Straftaten registriert

In deutschen Bahnhöfen nimmt die Gewalt weiter zu, wie aus den Daten der Bundespolizei hervorgeht. Im März 2024 wurden über 2.800 Gewaltdelikte registriert, was einem Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht (2.340 Fälle). Wie lange kann unsere Gesellschaft das noch tragen, und - wer sind die Täter?!

Immer mehr Gewalttaten an deutschen Bahnhöfen

Besonders besorgniserregend ist, dass die meisten dieser Delikte, einschließlich Körperverletzungen, auf Bahnanlagen (2.300 Fälle) stattfanden. Die Zahlen zu Sexualdelikten sind ebenfalls erschreckend: Mit 213 Fällen im März ergibt sich ein Anstieg von mehr als 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Davon entfielen allein 178 Fälle auf Bahnhöfe, was einem Anstieg von 48,3 Prozent entspricht. Heiko Teggatz, Bundesvorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft DPolG, äußerte sich besorgt über diese Entwicklung: "Es darf nicht sein, dass Bahnhöfe zu Angst-Räumen für Frauen werden. Frauen müssen in Deutschland sicher reisen können. Die Gefahr, Opfer zu werden, steigt jeden Monat weiter an. Innenministerin Nancy Faeser muss endlich aufwachen.“

Bundespolizei kritisiert Personalmangel

Er betonte auch, dass der Mangel an Tausenden von Beamten, die bereits vor Jahren zugesagt wurden, ein Problem sei, das nun die Bürgerinnen und Bürger an den Bahnhöfen zu spüren bekämen.

Auch die Zahlen für den Februar sprechen eine klare Sprache: Mit über 2.700 Gewaltvorfällen lag die Zahl um rund 17 Prozent über dem Vorjahr (2.300 Fälle). Im Januar lag die Zahl mit etwa 2.600 Fällen auf dem Niveau des Vorjahres.