Donald Trump gibt immer noch nicht auf – Mit diesem Geheimplan will er Bidens Einzug ins Weiße Haus noch verhindern

Eigentlich steht die Niederlage bei den US-Präsidentschaftswahlen von Amtsinhaber Donald Trump bereits seit langem fest. Doch noch immer weigert sich Trump die Niederlage einzugestehen. Und dass, obwohl auch sämtliche Klagen vor diversen Gerichten der USA gescheitert sind. Doch nun hat Trump offenbar einen verzweifelten Geheimplan entwickelt, bei dem ihm seim Vizepräsident Mike Pence helfen soll. Kann Trump tatsächlich noch einen Joker aus dem Ärmel ziehen?

Nichts Neues aus Washington – Trump fühlt sich noch immer als Wahlsieger

Wie es scheint könnte Donald Trump tatsächlich noch einen Weg in der Geschichtbücher finden. Nämlich als schlechtester Wahlverlierer aller Zeiten. Denn wie es scheint ist Donald Trump noch immer nicht bereit seinen Kampf ums Weiße Haus aufzugeben. Unmittelbar vor der Vereidigung seines Nachfolger Joe Biden klammert sich Trump weiter mit aller Macht an sein Amt. Wie es scheint, will er seinen Rivalen nicht so einfach ins Weiße Haus einziehen lassen. Das aktuelle Verhalten von Trump lässt nicht ausschließen, dass er sich notfalls in bester Hausbesetzer-Manier auch an die Eingangstür des Weißen Hauses ketten könnte, um Bidens Amtsantritt noch zu verhindern. „Sie werden das Weiße Haus nicht erobern, wir werden wie der Teufel kämpfen“, hatte Trump noch vor kurzem bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dalton gesagt. Dort hatte Trump wegen der Stichwahlen für den US-Senat im Bundesstaat Georgia Wahlkampf gemacht. Auch auf der dortigen Veranstaltung wiederholte Trump seine bereits bekannten und bis zum heutigen Tage unbelegten Wahlbetrugsvorwürfe.

So will Trump weiter vorgehen

Und offenbar hat Trump auch den nächsten Schritt schon komplett durchgeplant. Sein Vize-Präsident Mike Pence soll offenbar einen Einspruch im Kongress gegen den Wahlsieg Biden einlegen. Und das obwohl die ganzen Stimmen in verschiedenen Bundesländer mehrfach ausgezählt worden und Trump und seine Befürworter mit mehreren Dutzend Klagen vor den US-Gerichten gescheitert sind. Offenbar gibt es im Kongress tatsächlich einige wenige Republikaner, die ein solches Vorgehen unterstützen könnten. Zuletzt hatte Trump vor Tausenden Unterstützern die gewählten Abgeordneten und Senatoren dazu aufgerufen, am Mittwoch Einspruch gegen die Zertifizierung der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl einzulegen. „Ich hoffe, dass unser großartiger Vizepräsident sich für uns einsetzt“, erklärte Trump. „Er ist ein großartiger Kerl. Wenn er sich nicht einsetzt, werde ich ihn natürlich nicht ganz so sehr mögen“, antwortete Trump in seiner typischen Manier. Zuvor hat der amtierende US-Präsident für einen weiteren Skandal gesorgt, als er die Kandidaten der Demokraten für die Stichwahl in Georgia Jon Ossoff und Raphael Warnock als „Extremisten“ bezeichnet hatte, „die alles zerstören würden, was den Patrioten in Georgia am Herzen liegt“.

Trumps Plan hat keine Erfolgsaussichten

Obwohl sich am Mittwoch vermutlich tatsächlich eine kleine Gruppe von republikanischen Abgeordneten aus dem Repräsentantenhaus und rund ein Dutzend republikanische Senatoren auf die Seite von Trump stellen werden und Einspruch gegen die Wahlresultate einzelner US-Bundesstaaten einlegen werden, hat auch dieses Vorgehen keinerlei Erfolgsaussichten. Maximal könnte Trump mit diesem Vorgehen erzwingen, dass sich beide Kongresskammern zu getrennten Sitzungen zurückziehen müssen, damit dort über die Einwände debattiert und anschließend abgestimmt wird. Allerdings dürfte diese Störaktion lediglich die Sitzung ein wenig in die Länge ziehen. Denn selbst unter den Republikanern ist dieses Vorgehen sehr umstritten, weil es dem Ansehen der Partei schaden könnte.

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