Dresden-„Tatort“: Wer spielt den verzweifelten Familienvater?

„Die Zeit ist gekommen“

Louis Bürger ist verzweifelt. Fälschlicherweise wird er zunächst des Mordes an seinem Nachbarn beschuldigt. Der Familienvater weiß sich nicht anders zu helfen, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und zu versuchen mit seiner Frau und seinem Sohn unterzutauchen. Der Ausbruch endet jedoch in einem kompletten Desaster inklusive Geiselnahme. Der Schauspieler Max Riemelt trägt den „Tatort: Die Zeit ist gekommen“ von der ersten bis zur letzten Sekunde. Er allein macht dank seines realistischen Spiels aus einem starken Sonntagabend-Krimi etwas Besonderes.

Doch woher kennt man das Gesicht des 36-jährigen Berliners, der selbst Papa einer Tochter ist? Der Stern des Darstellers, der im Übrigen keine Schauspielschule besucht hat, ging bereits früh auf. Schon während seiner Schulzeit spielte er kleinere Rollen in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen. Größere Aufmerksamkeit wurde Riemelt ab 2001 zuteil, als er zunächst an dem Kultfilm „Mädchen, Mädchen“ mitwirkte. Seine erste Hauptrolle bekam er 2004 in dem Drama „Napola – Elite für den Führer“, mit dem er auch international Erfolge feierte.

In der der hochgelobten Buchverfilmung „Die Welle“ übernahm er an der Seite von Jürgen Vogel und Frederick Lau die Hauptrolle des Schülers Marco. Auch zahlreiche Preise kann Riemelt bereits sein Eigen nennen. So wurde er unter anderem für seinen Part im Krimi-Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ sowohl mit dem Deutschen Fernsehpreis als auch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Auch ausländische Produktionen setzen immer wieder auf den Schauspieler. So spielte er unter anderem eine durchgehende Hauptrolle in der Netflix-SciFi-Serie „Sense8“.

(dr/spot)


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