Eisige Kälte in Deutschland – Meteorologin mit hammerharter Prognose für die nächsten Wochen

Seit einigen Tagen bekommt fast ganz Deutschland eisige Temperaturen zu spüren. Und wie es scheint gibt die arktische Kälte nicht nur ein kurzes Gastspiel. Denn nun stellte eine Meteorologin eine wirklich hammerharte Winterprognose auf.

Kaltluft erreicht Süddeutschland

Nun hat die arktische Kaltluft auch Süddeutschland erreicht. Damit werden nun im ganzen Land eisige Temperaturen vorherrschen. Nach Vorhersage der Meteorologen soll es nun auch in den nächsten Tagen erst einmal eisig kalt bleiben. Dieser Ansicht ist auch Wetter-Expertin Veronika Krieger von weather.com, die gleichzeitig die Daten aus der Nacht zum Donnerstag veröffentlicht. Da wurden nämlich -21,4 Grad in Bad Königshofen und -20,4 Grad in Gollhofen erreicht. Am Freitag wird es vor allem in der Region zwischen Nürnberg und Erfurt richtig kalt. Dort muss mit den tiefsten Temperaturen gerechnet werden. Laut der Wetter-Expertin werde nun die „Zeit der Eistage anbrechen“. In diesem Zusammenhang erwartet die Meteorologin Tiefstwert von bis zu -25 Grad. Lediglich im Norden liegen die Temperaturen ein wenig höher, doch auch hier ist es richtig kalt. In Gebieten, in denen sich eine Schneedecke gebildet hat, können ebenfalls Temperaturen bis – 20 Grad erreicht werden. Die tiefsten Temperaturen werden im Norden dort erreicht, wo der Himmel nachts aufklart.

Temperaturen bleiben eisig

Und auch in den nächsten Tagen gibt es keine Anzeichen auf einen Anstieg der Temperaturen. In der Nacht zum Samstag wird es dementsprechend überall eisig. Auch in dieser Nacht können gebietsweise Spitzenwerte bis zu – 25 Grad erreicht werden. Mit den tiefsten Temperaturen müssen die Menschen in Niedersachsen, Thüringen, Sachsen und im Norden von Hessen rechnen. Schon jetzt wurden in diesem Winter mehr Eistage verzeichnet als im letzten Jahr. Als Eistage bezeichnet man diejenigen Tage, an denen die Temperaturen den Gefrierpunkt nicht überschreiten. „Schon in diesem Jahr gab es mehr Eistage als 2020“, stellt Krieger fest. Im Vorjahr waren nämlich gerade einmal 3,71 Eistage verzeichnet worden. In diesem Jahr liegt der Wert nun bereits bei 10 Eistagen. Allerdings ist dies immer noch wenig im Vergleich zum Winter im Jahr 1963. Damals waren sogar 63,42 Eistage verzeichnet worden. So extrem dürfte der Winter in Deutschland in diesem Jahr dann doch nicht werden.

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